Schulz vorbildlich: Ermittlungen gegen rechts

Der größte Kotzbrocken Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz (SPD), fordert Ermittlungen gegen den französischen Front National (FN), weil Mitarbeiter von FN-Europaabgeordneten angeblich für die Partei tätig sind und nicht für die Abgeordneten. Es geht um einen „Schaden“ von 7,5 Millionen Euro, trällerte die deutsche Systempresse unisono am 10. März 2015. Hintergrund dürften die in Kürze anstehenden Kommunalwahlen in Frankreich sein, bei denen der Front National stärkste Partei werden könnte.

Schulz sollte vorsichtiger sein. Eine Überprüfung würde auch die Mitarbeiter von SPD-, CDU/CSU, Grünen- und Linken-Abgeordneten in Schwierigkeiten bringen. Und auch im Bundestag wäre die Hölle los, wenn der Einsatz von Parlamentsmitarbetern für die Partei, eine Form der verdeckten Parteienfinanzierung, von unabhängigen Prüfern untersucht werden würde.

Wahrlich souverän reagierte der FN. Der Vizechef der Partei, Florian Philippot, sprach von „Schwindel“, schrieb aber auch, „im Kern hat Schulz Recht“. „Unsere Mitarbeiter arbeiten nicht für die Europäische Union, sondern gegen sie.“

Wir wünschen uns viele solche Abgeordnete und Mitarbeiter im Europäischen Parlament!

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