Masern: Selbst bei den Viren wird gelogen

Dass ausgerechnet in Berlin die Masern besonders heftig wüten, wird gerne Augen zwinkernd erklärt mit dem zivilgesellschaftlichen Widerstand gegen das angeblich gefährliche Impfen auf dem Prenzlberg, jener rot-grün-dunkelroten Wohnidylle besonders bekloppter Gentrifizierer rund um den Kollwitzplatz. Die Prenzlberg-Mütter schicken ihre Kinder lieber auf Masern-Partys statt zur Impfung. In der „Berliner Woche“, einem Anzeigenblatt, wird diese steile These aufgegriffen und darauf hingewiesen, dass die hohe Zahl an Erkrankungen auf die weit verbreitete Impf-Abstinenz zurückgehe, die mit 91 Prozent in Berlin schon niedrig sei und in Friedrichshain-Kreuzberg mit 86 Prozent noch niedriger. Der Bundesdurchschnitt der Geimpften liegt bei 92,4 Prozent.

Grund für die Weigerung: „Die gut gebildete Klientel steht der Vorsorge häufig kritisch gegenüber. Dort wird die Meinung vertreten, die Spritze zur Pophylaxe sei gefährlicher als die Krankheit selbst und Masern ließen sich am besten auf natürliche Weg bekämpfen“, ist in der „Berliner Woche“ zu lesen.

Das Qualitätsblättchen verschweigt natürlich die wahren Ursachen. Zwar gibt es in einigen Teilen von Kreuzberg Prenzlberg-ähnliche Strukturen, aber überwiegend ist dieser Bereich von Türken und deutschen Hartz 4-Empfängern besiedelt. Einen Beleg dafür liefert das Qualitätsblättchen selbst: 100 Fälle von Masern gibt es in Friedrichshain-Kreuzberg, aber in benachbarten Neukölln, einer Migranten-Hochburg, sind es genau so viele.

Die Masern brachen erstmals in Neukölln aus – in einer Migranten-Unterkunft. Die Gesundheitsbehörden haben in Neukölln längst den Kampf gegen Krankheiten und für Hygiene aufgegeben. Die Folgen sind absehbar. Die Masern sind erst der Anfang: Inzwischen verbreiten sich in Neukölln die Windpocken.

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