Ärzteflucht geht weiter

Deutschland ist ein Einwanderungsland, pflegt der Bundespfaffe bei jeder Gelegenheit festzustellen. In der Tat kommen jetzt im Jahresdurchschnitt 500.000 Menschen nach Deutschland. Die gesamte Zivilgesellschaft freut sich über diese „Flüchtlinge“ und Migranten, ahnt aber die damit verbundenen Verwerfungen, über die hier oft genug berichtet wurde, noch nicht. Das Erwachen wird fürchterlich sein.

Allerdings sind die Gegenentwicklungen auch nicht uninteressant. So sind im vergangenen Jahr 2014 nach einem Bericht der Qualitätszeitung Die Welt vom 20. Februar 2015 3.000 Ärzte aus Deutschland ausgewandert. Netto verließen sogar 22.000 Deutsche das Land. Es waren keine Putzfrauen, Tellerwäscher und Drogendealer, die es hier nicht mehr aushielten, sondern gut ausgebildete Leute. Als Ersatz kamen scharenweise „junge Männer“ übers Mittelmeer, wahrscheinlich alle mit einem Diplom in der Tasche.

Aber zurück zu den Ärzten. Nach Angaben der Bundesregierung kostet die Ausbildung eines Humanmediziners in Deutschland 193.000 Euro bis zum Staatsexamen. Das heißt: Die 3.000 Ärzte, die sich jetzt aus Deutschland verabschiedet haben, haben beim deutschen Steuerzahler 580 Millionen Euro Ausbildungskosten verursacht. Im Gegenzug haben wir „junge Männer“ aus Afrika und Ärzte vom Balkan bekommen, die kein oder kaum deutsch können. Ist doch auch was.

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