Verfassungsgericht und Islam

Das Kopftuch hat „appellativen Charakter“ und weist die von ihm symbolisierten Glaubensinhalte als „vorteilhaft und befolgungswürdig“ aus. Das hat das Bundesverfassungsgericht schon einmal entschieden, aber nicht zum Kopftuch, sondern gegen das christlichen Kruzifix, das längst aus (fast) allen Schulen verschwunden ist. An die Stelle der Verantwortung vor Gott und den Menschen, wie es das Grundgesetz formuliert, ist längst ein deutscher Nihilismus getreten, der sich zuerst als vielfältig und tolerant feiern lässt und im nächsten Schritt von den Anbetern eines anderen Gottes verdrängt wird.

Das Kopftuch-Urtel des Bundesverfassungsgerichts symbolisiert nichts anderes als moslemische Landnahme. Die staatliche Neutralität in Religionsfragen und die für eine freiheitliche Gesellschaft unabdingbare Trennung von Staat und Kirche ist zu Gunsten der Religion des Friedens aufgehoben worden. Auf dem Weg zum Kalifat Germanistan ist Deutschland einen großen Schritt weiter gekommen. Weitere Schritte werden folgen: Verhüllung oder Entfernung der Wegkreuze, Abriss oder gleich Abbrennen der christlichen Kirchen. Fantasie ist das nicht. Wer kann, fahre auf den Balkan und schaue sich an, wie Moslems zum Beispiel im Kosovo, in Bosnien-Herzegowina und anderswo gegen „Ungläubige“ und ihre Kirchen und Klöster gewütet haben. So weit entfernt von Deutschland sind diese Länder nicht. Man muss nicht bis Nigeria schauen. Das Böse ist schon viel näher gekommen.

Dass der Islam eine friedliche Religion sein soll, bestreitet auch der Religionsforscher Ednan Aslan, Professor für islamische Religionspädagokik in Wien, der von der Qualitätsjournalistin Yasmin Fischer in der Kölnischen Rundschau interviewt wurde. Entstanden ist ein journalistisches Ausnahmewerk, das in der gesamten islamfreundlichen deutschen Qualitätspresse kein zweites Mal zu finden ist.

Auf die Frage, ob es nicht heiße, dass der Islam eine friedliebende Religion sei, antwortet Ednan Aslan: „Ich verstehe Leute nicht, die die Position vertreten, die Gewalttaten hätten nichts mit dem Islam zu tun. Sie haben sehr wohl etwas mit dem Mainstream­-Islam zu tun! In den Vorschriften der vier prägenden Rechtsschulen, von den Sunniten bis zu den Schiiten, heißt es, man muss jene töten, die Gott und seinen Gesandten beleidigen. In Saudi-­Arabien gibt es jede Woche auf ordentlicher Rechtsgrundlage Auspeitschungen und Enthauptungen. Es gehört nur zur Doppelmoral westlicher Politiker, auch Angela Merkel, solche Zustände etwa in Syrien oder im Irak anzuprangern, nicht aber in Riad. Man macht sogar noch Geschäfte mit Saudi-Arabien. Mit diesem Widerspruch kann ich kaum leben.“

Auf die Frage, ob es andere Beispiele gibt, antwortet er: „Die Tötung von Homosexuellen wird in jedem Rechtsgrundwerk des Islams gefordert. Es heißt, man solle sie von einem Berg stoßen. Wenn in diesen Tagen Homosexuelle von Hochhäusern in Syrien geschmissen werden, dann werden dort genau diese tradierten Rechtsvorschriften in die Praxis umgesetzt.“ Zu den Attentaten wie in Paris auf die Redaktion von Charlie Hebdo sagte er: „Nochmals: Attentäter sind sehr überzeugte Muslime. Sie nehmen in Kauf, dass sie für das, was sie tun, sterben werden.“

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