Deutsche Selbstaufgabe

In jüngster Zeit kursieren einige Zahlen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, aber auf den zweiten Blick ein drohendes Verhängnis offenbaren. So sind die Asylbewerberzahlen inzwischen doppelt so hoch wie 2014. Allein in den ersten beiden Monaten des Jahres 2015 gingen beim Bundesamt für Migration 51.938 Asylanträge ein, 99,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2014.

Parallel teilte das Statistische Bundesamt mit, dass sich inzwischen 8,2 Millionen Ausländer im Bundesgebiet niedergelassen haben. „In Deutschland haben noch nie so viele Ausländer gelebt wie heute“, freute sich die staatsnahe Nachrichtenagentur adn dpa. Die Zahl der Ausländer stieg von 2013 auf 2014 um 519.000 Personen. Das ist keine Zuwanderung oder Migration mehr, sondern Überflutung.

Wie schon in der Geschichte sind es auch heute frei werdende Räume, die von wandernden Völkern in Beschlag genommen werden. Wenn Völker oder Staaten sich nicht wehren oder es nicht mehr können, weil ihre Kraft verbraucht ist (Weströmisches Reich), werden sie erst durchdrungen und dann unterworfen. Die Indianer in Amerika und die Aborigines in Australien können ein Lied davon singen, was Landnahme durch Fremde bedeutet. Den Begriff „Willkommenskultur“ dürften sie als zynisch empfinden.

Ist es Ursache oder Folge, dass die autochtone Bevölkerung schrumpft? Es ist nicht so einfach festzustellen, aber die Befunde sind auf jeden Fall dramatisch. Die staatsnahe Nachrichtenagentur adn dpa meldete am 12. März 2015, die Zahl der Schüler in Deutschland sei um zwölf Prozent in den letzten zehn Jahren gesunken. Absolute Zahlen verheimlichte die Agentur natürlich, weil das Drama dann für jeden Leser sichtbar geworden wäre. Prozentzahlen erscheinen nicht so schlimm; angesichts zahlreicher sozialdemokratischer Bildungsreformen dürften die meisten Deutschen den einfachen Dreisatz ohnehin nicht mehr beherrschen.

Wir haben die Zahlen beim Statistischen Bundesamt erfragt. Das schockierende Ergebnis: 2004 hatten wir noch 12,5 Millionen Schüler in Deutschland (natürlich mit Ausländerkindern), zehn Jahre später waren es noch elf Millionen. Da die Ausländer sich – bestens versorgt vom deutschen Sozialstaat – kräftig vermehrt haben dürften – fällt der Rückgang der deutschen Bevölkerung weitaus stärker aus als durch das Schrumpfen der Schülerzahl um 1,2 Millionen sichtbar wird.

Deutschland schafft sich ab.

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