Lügenpresse reloaded: Nachrichten werden unterschlagen

Dass deutsche Qualitätsmedien das Weltgeschehen nur noch durch einen von Greenpeace, Foodwatch, WWF und den Grünen gelenkten Tunnelblick wahrnehmen, wird schon lange behauptet. Zwei Beispiele aus der jüngeren Zeit belegen, dass nur berichtet wird, was in den eigenen grünen Kram passt. So wurde – abgesehen von Meldungen in regionalen Zeitungen – nicht berichtet, dass in Düsseldorf 30.000 Jäger gegen Rot-Grün demonstrierten. Die Düsseldorfer Koalition hat ein Jagdgesetz vorgelegt, das Jäger endlich dahin stellt, wo sie hingehören: In die Ecke von Mordgesellen. Aus grüner Sicht sind schließlich nicht nur Soldaten, sondern auch Jäger Mörder. Zu den Verrücktheiten des neuen Gesetzes gehört zum Beispiel das generelle Tötungsverbot für wildernde Katzen. Diese Exemplare werden oft von tierliebenden Großstadtbewohnern (hoher Anteil von Grünen-Wählern) in der freien Natur ausgesetzt, weil die Besitzer in einen längeren Urlaub (natürlich klimaneutral) fahren wollen.

Eine weitere, völlig verschwiegene Nachricht betrifft die Schweiz. Wenn es in der Eidgenossenschaft eine Initiative gegen Ausländer gibt, überschlagen sich die deutschen Qualitätsmedien, um dem Nachbarland pauschal Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit zu unterstellen. Wenn aber 92 Prozent der Wähler die von den Grünliberalen geforderte Einführung einer Ökosteuer auf Energie ablehnen, wird dieser Ausdruck des Volkswillens unterschlagen. Eine Berichterstattung über die „Niederlage historischen Ausmaßes“ (so die Schweizer Zeitung „Der Bund“) für die Schweizer Grünen fand in Deutschland nicht statt.

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