Energiewende löst Vogelsterben aus

Es überrascht nicht, wenn die Bundesregierung ein massives Vogelsterben in Deutschland einräumt. In der Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion rechnet die Bundesregierung damit, dass insbesondere auf dem Land der Bestand der Brutvögelarten durch die starke Agrarwirtschaft weiter sinken wird. Demnach sind von rund 260 Brutvögelarten in Deutschland inzwischen 30 vom Aussterben bedroht, darunter verschiedene Schwalbenarten, das Auerhuhn oder die Uferschnepfe. Weitere 24 Arten wie das Rebhuhn gelten als „stark gefährdet“, 14 wie der Baumfalke oder die Turteltaube als „gefährdet“. Eine der wichtigsten Ursachen „für den Rückgang der Artenvielfalt“, so die Regierung, sei „die intensive landwirtschaftliche Nutzung“. Die Zahl der Vögel, die auf Äckern, Wiesen und Weiden brütet, werde daher weiter „im Bestand zurückggehen“.

Die „intensive landwirtschafltiche Nutzung“ besteht in erster Linie aus dem Anbau von Mais für Bioenergieanlagen. Wo Mais wächst, wächst bekanntlich nichts anderes mehr. Vögel und andere Tierarten sterben aus, Bienen können die großflächigen Maisgebiete nicht überfliegen, werden im Lebensraum eingeschränkt und sterben aus. Nachgewiesen ist: Schädlingsbekämpfungsmittel wie gegen den Maiswurzelbohrer geben den Bienen den Rest. Das heißt: Das Vogelsterben und das Insektensterben sind eine Folge der Energiewende. Und dort, wo die Tiere noch Lebensraum hätten, werden sie von Windkraftanlagen zerhackt.

Die Überdüngung der Maisanbauflächen führt im Übrigen zu einer hohen Nitratbelastung des Trinkwassers. Aber das ignorieren Umweltverbände und Gutmenschen, die andererseits nicht müde werden, vor dem Vergiftungsrisiko durch Fracking zu warnen. Das grüne Pharisäertum ist in Deutschland sehr hoch entwickelt.

Die Naturschutzexpertin der Grünen, Steffi Lemke, sprach in der „Saarbrücker Zeitung“, die den Zusammenhang von Maisanbau für die Energiewende und Vogelsterben natürlich verheimlicht, von „erschreckenden Zahlen“. Sie ergänzte: „Der Frühling wird immer leiser, denn 25 Prozent unserer einheimischen Vögel sind gefährdet oder vom Aussterben bedroht.“ Es müsse daher endlich Schluss sein „mit dem massiven Gifteinsatz auf den Feldern und der industriellen Ausbeutung der Natur“, sagte Lemke der Zeitung.

Es muss vor allem Schluss sein mit dem Maisanbau und der Errichtung von bis zu 200 Meter hohen Industrieanlagen zur gelegentlichen Stromerzeugung in bisher unberührter Natur.

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