Anschläge, die nichts mit dem Islam zu tun haben

Die mediale Islamisierung Deutschlands funktioniert bestens – jedenfalls in den Qualitätsmedien. Wie in der DDR mit adn haben die meisten Zeitungen und Radiostationen heute auch nur eine Nachrichtenagentur zur Verfügung. Das ist die Deutsche Presseagentur (dpa). Dort ist zum Beispiel am 4. Mai 2015 über den Terroranschlag zweier Islamisten in den USA, die mit Schnellfeuergewehren eine Ausstellung mit Mohammed-Karikaturen angriffen, zu lesen:

„Zwei Unbekannte haben am Sonntag am Rande einer anti-islamischen Veranstaltung im US-Staat Texas das Feuer eröffnet. Sie wurden dann von Polizisten erschossen, wie US-Medien am Abend (Ortszeit) unter Berufung auf Behördenangaben berichteten… Den Berichten zufolge ereignete sich der Vorfall vor einem Gebäude in Garland, in dem eine umstrittene Ausstellung von Mohammed-Karikaturen gezeigt wurde. Gastgeber der Veranstaltung war die New Yorker American Freedom Defense Initiative, eine Organisation, die als extrem rechts und anti-islamisch gilt. Als Redner war der niederländische Islamkritiker Geert Wilders eingeladen. Satirische Abbildungen des Propheten Mohammed werden von vielen Muslimen als extrem beleidigend empfunden.“

Es war schon kurz nach der Tat völlig klar, dass es sich hier um zwei Moslems gehandelt hat, die die angebliche Beleidigung ihres Propheten unterbinden wollten – wie es der Islam vorschreibt. Meinungs- und Kunstfreiheit sind zwar Teil der christlichen Welt und der abendländischen Kultur, hat aber nichts mit dem Islam zu tun. Die staatsnahe adn dpa schreibt nichts davon und lässt die Leser raten, wer hier wohl das Feuer eröffnet haben könnte.

Beinahe grotesk entwickelte sich die Berichterstattung der deutschen Qualitätsmedien nach Aufdeckung des versuchten Anschlags auf ein Radrennen in Orberursel (Hessen). Die Täter – zwei Moslems, darunter eine Frau mit Burka, wurden und werden durchweg nur als „Ehepaar“ bezeichnet. Damit glaubte Lügenpresse, zwei Ziele erreichen zu können: Erstens den islamischen Hintergrund der Tat zu verschleiern und zweitens den Begriff Ehepaar in ein schlechtes Licht zu rücken. Ehe und Familie – wir haben an anderer Stelle darauf oft hingewiesen – passen auch nicht zu den neuen Zusammenlebensformen in schwul-lesbischen Gemeinschaften und den Alleinerziehenden.

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