Kampf gegen Windmühlen lohnt sich doch

Don Quijote war bekanntlich der letzte Ritter und Miguel de Cervantes lässt ihn in seinem weltberühmten Roman gegen Windmühlen kämpfen, was ein Synonym für Aussichtslosigkeit und Lächerlichkeit geworden ist. Tatsächlich war es auch im Energiewendedeutschland jahrelang aussichtslos, gegen die Verspargelung der Landschaft und die Zerstörung der flachen Meeresgebiete vor der Küste durch das Aufstellen von Windrädern zu kämpfen. Der Wind hat sich gedreht, der Kampf gegen Windmühlen lohnt sich.

Wer an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern gewesen ist, dürfte in Kühlungsborn und anderen Orten die überall aufgestellten großen Plakate gegen Offshore-Anlagen direkt vor der Küste gesehen haben. So viel Widerstand gegen die Energiewenderegierung und die sie tragenden Blockparteien war noch nie. Und der Widerstand war erfolgreich. Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern hat ihre Pläne aufgegeben, vor den Badeorten Rerik, Kühlungsborn und Graal-Müritz massenhaft Windräder aufzustellen, die die Aussicht aufs Meer verstellt hätten. Der einheimischen Wirtschaft war klar, dass starke Rückgänge im Tourismus drohten. Außerdem wäre mit einem Wertverlust der Gebäude bis zu 60 Prozent zu rechnen gewesen.

Alle atmen jetzt auf. Alle? Nein nicht ganz. Qualitätsjournalist Andreas Meyer kann es in der Ostsee-Zeitung gar nicht fassen, dass das Volk sich gegen die Regierung durchsetzt. Und er schildert dem undankbaren Volk, was es nun zu erwarten hat: Das Land Mecklenburg-Vorpommern gebe nicht das Ziel auf, „Windkraftland Nummer eins zu werden. Hunderte neue Windmühlen werden dennoch gebaut. Nur nicht im Meer. Vielleicht wären die Anlagen weit draußen in der Ostsee doch das kleinere Übel gewesen.“

Der Widerstand bleibt natürlich. Und gegen Systemschreiber wie Meyer gibt es wirkungsvolle Mittel: Zeitung abbestellen, und Ruhe ist.

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