Bremen: Legitimation der Blockparteien weg

Die Wahl am Sonntag, den 10. Mai 2015, im kleinsten deutschen Bundesland Bremen erschien erst unwichtig, ist aber doch zu einer Zäsur geworden. Im heruntergewirtschafteten „deutschen Griechenland“ (FAZ) haben die Berliner Blockparteien ein Fiasko erlebt. Selbst unter Zuhilfenahme der untoten FDP haben sie angesichts einer mit 48,6 Prozent beispiellos niedrigen Wahlbeteiligung keine Mehrheit unter den Wählern mehr erreicht. Die Zeichen an der Wand, die den Zusammenbruch des bisherigen Parteiensystems ankündigen, sind da.

SPD, CDU, Grüne, Linke und die FDP sind zusammen noch von gerade 43 Prozent der Wahlberechtigten gewählt worden. 57 der Wahlberechtigten wählten entweder andere Parteien oder bleiben gleich zu Hause. Schon das Ergebnis der Bundestagswahlen von 2013 war für die Blockparteien schlimm; das Ergebnis von Bremen ist ein Desaster. Es hilft SPD, CDU, Grünen, Linken und FDP auch nicht, dass sich die Alternative für Deutschland (AfD) zerlegt.

Die Partei, die die Wählermassen wieder in die Stimmlokale holen wird, wird von ganz anderer Natur sein und die Blockparteien ins Geschichtsbuch befördern.

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