Lügenpresse reloaded: Mordende Studenten

Lügen durch Weglassen wichtiger Bestandteile einer Nachricht gehört inzwischen zum Standard der deutschen Qualitätsmedien. Ein bezeichnendes Beispiel war am 29. Juni 2015 im Deutschlandfunk morgens um 8.00 Uhr in den Nachrichten und auch am Abend um 20.00 Uhr noch zu hören, wo über die Folgen des islamistischen Terroranschlags in Tunesien berichtet wurde:

„Drei Tage nach dem Terroranschlag in Tunesien reist Bundesinnenminister de Maiziere heute in die Küstenstadt Sousse.

In Berlin hieß es, mit dem Besuch wolle er sein Mitgefühl mit den Angehörigen der Opfer und seine Solidarität mit der tunesischen Bevölkerung ausdrücken. – Ein 24-jähriger Student hatte am Freitag ein Hotel in Sousse angegriffen und am Strand das Feuer eröffnet. 38 Menschen starben, bevor der Attentäter selbst von Sicherheitskräften erschossen wurde. Bei den meisten Opfern handelt es sich um Briten. Unter den Toten ist aber auch mindestens ein Deutscher.“

Über die islamistischen Hintergründe der Tat erfährt der Hörer kein Wort, sondern es soll offenbar vermittelt werden, dass in Tunesien Studenten andere Leute in größeren Mengen umbringen.

In der Tat: Nie war der Vorwurf Lügenpresse so begründet wie heute.

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