Zeitungssterben, neue Folge: Druckerei dicht

Der deutsche Zeitungskonzern Madsack (Hannoversche Allgemeine, Neue Presse u.a.) schließt seine Druckerei in Hannover. 170 Mitarbeiter werden arbeitslos. Die können sich bei der SPD (Miteigentümerin der Zeitungen über die Holding DDVG) und bei den RedakteurInnen bedanken, deren linksgrün-gender-versifftes Weltbild die Berichterstattung dominiert und die Leser in Scharen vertrieben hat. Wie der Verlag mitteilt, sei das Druckvolumen in den letzten zwei Jahrzehnten ständig gesunken. In Zukunft druckt eine andere Druckerei (ohne Tarifbindung, danke SPD) die restlichen Exemplare.

In der Tat, die Modernisierung einer Zeitungsdruckerei lohnt sich nicht mehr. Wie das Pferd durch das Auto und der Analogfilm durch die Digitalkamera ersetzt wurde, ist Papier als Träger von Information überflüssig geworden. Zeitungen wird es in zehn Jahren kaum noch und in 20 Jahren gar nicht mehr geben. Madsack wird eines Tages „Industriekultur“ sein wie die ehemaligen Bergbau- und Industriebetriebe, in deren Hallen eine degenerierte Gesellschaft heute rauschende Feste feiert und das Erbe der Vätergeneration versäuft.

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