Deutsche Einheit ist für den Bundestag ein „Schock“

Berlin, Anfang Oktober 1990: Eine Stadt feiert die deutsche Einheit. Menschen aus aller Welt sind gekommen, alle sind glücklich, dass Mauer, Stacheldraht und Diktatur weg sind. Am Reichstag läuft die größte Party seit dem Bau des Gebäudes. Bundespräsident Richard von Weizsäcker sagt: „So erleben wir den heutigen Tag als Beschenkte. Die Geschichte hat es dieses Mal gut mit uns Deutschen gemeint.“ Bundeskanzler Helmut Kohl wird später auf die Feier zurückblicken und erklären: „Das Jahr 1990 wird uns als eines der glücklichsten in der deutschen Geschichte in Erinnerung bleiben.“

25 Jahre später empört sich die Zeitung „Das Parlament“, das offizielle Organ des Deutschen Bundestages, über den Satz von Willy Brandt von 1990, dass jetzt zusammenwachse, was zusammengehört und fährt fort: „Die ,Nationalisierungswelle‘, die der Euphorie des Mauerfalls folgte, war für jene, die nicht zu diesem deutschen Volk gehörten oder als nicht zugehörig gesehen wurden, ein Schock. Und der saß lange.“

Die Frage, wo das „Pack“ (SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel) in Wirklichkeit wohnt und wo „Dunkeldeutschland“ (Bundespfaffe Joachim Gauck) zu verorten ist, ist leicht zu beantworten: im Reichstagsgebäude.

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