Ausländer können keine Extremisten sein

Nach Einschätzung deutscher Gutmenschen und Qualitätsjournalisten können Ausländer keine Gewalttäter, Vergewaltiger oder sogar verfassungsfeindliche Extremisten ein, denn der Ausländer gilt per se als edel und gut. Das Bild entspricht den Bildern früherer Kindergenerationen vom edlen Indianer, damals vermittelt durch Karl May. Wer wollte damals nicht Winnetou sein?

Nun hatte Winnetou nie etwas mit der Realität in Amerika zu tun (Auf die Idee, mal Indianer zu fragen, was die von Willkommenskultur halten, sind die deutschen Qualitätsjournalisten noch nicht gekommen). Auch das Bild vom edlen, toleranten und uns bereichernden Ausländer entspricht nicht unbedingt der Lebenswirklichkeit, wie die staatsnahe Nachrichtenagentur adn dpa am 11. September 2015 berichten musste. So schrieb der örtliche dpa-Qualitätsjournalist Matthias Arnold, mindestens 25 Vermummte hätten eine türkische Moschee in Bielefeld angegriffen und mehrere Autos beschädigt.

Es waren keine deutschen Idioten Rechtsextremisten. Sondern: „Hintergrund der Attacke am Donnerstagabend sei vermutlich der Konflikt zwischen Türken und Kurden in der Türkei, teilte die Polizei am Freitag mit. Die mutmaßlich kurdischen Angreifer hätten erfolglos versucht, in die Moschee einzudringen.“ Weiter lesen wir bei adn dpa: „Die Angreifer hätten vor der Moschee parkende Autos beschädigt und Parolen der kurdischen Untergrundorganisation PKK an ein angrenzendes Gebäude geschmiert. Das Gebäude werde wohl von der rechtsgerichteten türkischen Vereinigung ,Graue Wölfe‘ genutzt, berichtete die Polizei.“

So viel Phantsie muss man erst einmal haben, die im wahrsten Sinne brandgefährlichen, ultrantionalistischen und rechtsextremistischne „Grauen Wölfe“ als „rechtsgerichtet“ herabzustufen. Die überholen beim Rechtsabbiegen die braunen Säcke von der NPD locker.

Die Qualitätszeitung Die Welt schreibt zu den „Grauen Wölfen“: „Nach Einschätzung deutscher Sicherheitsbehörden sind die Grauen Wölfe als verfassungsfeindlich einzustufen. Sie wollen demnach ein großtürkisches Reich errichten und halten andere Völker für minderwertig. Im Internet werde „in volksverhetzender Weise zu Körperverletzung, Mord und sogar Lynchjustiz aufgerufen“, erklärt das nordrhein-westfälische Innenministerium.“

Aber auch der dpa-Qualitätsjournalist Claus Haffert im Landesbüro Düsseldorf weiß das offenbar nicht und ließ die „Grauen Wölfe“ als „rechtsgerichtet“ weitermarschieren. Da auch Marc Kalpidis im dpa-Bundesbüro nichts begriff, landete die Verniedlichung ausländischer Extremisten problemlos im dpa-Basisdienst

dpa-Qualitätsjournalisten freuen sich stets über nette Mails und sind alle leicht per Mail zu erreichen: nachname.vorname@dpa.com

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