Lügenpresse reloaded: Die Messerattacke

Wenn eingewanderte Fachkräfte aus Afrika und dem Orient untereinander Meinungsverschiedenheiten haben, tragen sie diese sehr oft unter Zuhilfenahme eines Messers aus. Eine gut geführte Messerklinge gilt jenseits des Mittelmeeres als Argument mit sehr großer Überzeugungskraft. So geschah es auch am 19. September 2015 in einem kleinen Nest namens Lüdinghausen im Münsterland (NRW), wo laut Polizeibericht ein 25-jähriger Araber von einem 27-jährigen Marrokkaner niedergestochen wurde. Auch ein 27-jähriger Algerier wurde verletzt. „Der Täter konnte noch in der Nähe des Tatorts von der Polizei festgenommen werden“, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Coesfeld und der Polizei Münster.

Und letzt lesen wir, was die örtliche Lügenpresse, der Westfälische Anzeiger, aus dem Vorfall macht: „Ein 25 Jahre alter Mann ist bei einer Messerattacke in Lüdinghausen lebensgefährlich verletzt worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag in Münster mitteilten, war das Opfer in der Nacht zum Samstag in einer Wohnung mit einem 28-Jährigen in Streit geraten. Der 25-Jährige habe zunächst fliehen können. Wenig später passte der mutmaßliche Täter den Mann jedoch laut Polizei vor dem Haus ab und stach mit einem Brotmesser mehrfach zu. Nach einer Notoperation sei das Opfer am Sonntag außer Lebensgefahr gewesen. Der 28-Jährige konnte in der Nähe des Tatortes festgenommen werden, er sitzt in Untersuchungshaft.“

Kein Wort von der Nationalität oder Herkunft der Beteiligten, obwohl die Redaktion nur aus dem ihr zweifellos vorliegenden Polizeibericht hätte zitieren müssen. Aber wehe, ein Deutscher hätte zugestochen, dann wären die Schlagzeilen groß, und der Bundespfaffe wäre wahrscheinlich schon mit einer Kerze auf dem Weg nach Lüdinghausen gewesen.

Welcher Geist durch die Redaktionsstuben weht, wird an folgendem Zusatz auf der Internetseite des westfälischen Anzeigers deutlich: „Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.“ Da wird schon vor dem Kommentar des Leser potenziell Rechtsextremismus und Rassismus unterstellt.

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