Aus dem Leben eines Gutmenschen

Rolf Drees ist Lehrer, Deutschlehrer aus Frankfurt am Main. Und wie so viele Deutsche heute gehört er zu denen, die Gutes tun wollen, ein Gutmensch sozusagen. Angesichts des nicht enden wollenden Zustroms von Flüchtlingen, die integriert werden sollen (wir brauchen bekanntlich Fachkräfte), meldete sich Drees als Freiwilliger zum Unterricht von Flüchtlingen. Seine Erfahrungen, die eher an Invasion als an Integration erinnern, berichtetet er in einem Leserbrief in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 22. September 2015:

„Als auch eine Viertelstunde nach dem vereinbarten Unterrichtsbeginn erst zwei von zehn meiner Schüler gekommen waren, fragte ich die Sozialarbeiter, warum nicht mehr erscheinen. Die Antwort lautete: ,Es ist nun einmal Ramadan‘, und in dieser Zeit fühlten sich die überwiegend muslimischen Schüler schlapp und seien unmotiviert.

Die Reaktion der Sozialarbeiter: Nicht die Flüchtlinge wurden gebeten, doch zukünftig (halbwegs) pünktlich zu erscheinen. Sondern ich wurde gebeten nicht mehr zu unterrichten. Denn ich sei offensichtlich nicht bereit, mich den kulturellen Gepflogenheiten dieser Menschen anzupassen.“

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