Hört „Feindsender“, lest ihre Zeitungen!

In dunklen deutschen Zeiten, als das Land noch nicht von der zivilgesellschaftlich orientierten Merkel-Regierung erleuchtet wurde, war es verpönt und sogar verboten, ausländische Zeitungen zu lesen oder Westfernsehen zu schauen. In noch dunkleren Zeiten konnte der Besitz einer ausländischen Zeitung die Todesstrafe nach sich ziehen. Auch heute erfährt die deutsche Zivilgesellschaft selten, was in ausländischen Zeitungen steht.

Warum, ist klar. Das Lesen ausländischer Blätter und das Hören ihrer Sender erweitert den Horizont und verbessert das persönliche Analysevermögen. Es ist dann erstaunlich, zu erleben, dass der Rest Europas bestimmte Dinge ganz anders sieht als die Deutschen sie sehen (sollen). Hier ein Beispiel:

Die tschechische Zeitung „Mladá fronta dnes“ schreibt am 13. November 2015: „Sollte Merkel fallen und durch einen Kanzler mit mehr Realitätssinn ersetzt werden, müssen wir Deutschland die helfende Hand reichen. Wir müssen rasch vergessen, wie Deutschland uns und die anderen Visegrád-Staaten zum Gehorsam zwingen wollte, wie es uns drohte und uns beleidigte. Jeder kann mal Fehler machen, wenn er sich in die Enge getrieben fühlt. Die Deutschen zahlen nun den Preis dafür, dass sie eine Kanzlerin für ruhige Zeiten haben, die unfähig ist, eine ernste Krise zu meistern. … Derzeit bleibt nur die Frage, wie schnell das Land wieder aufs richtige Gleis zurückfindet. … Gelingt ihm das nicht, wird diese Krise nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa und auch uns hinwegfegen.“

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