Flüchtlingen wird Schwimmen verboten

In Bornheim im Rheinland sind sie schon gesichtet worden: Rechtsextreme, die bald in Deutschland die Macht übernehmen werden. Dort traten sie als „Identitäre“ auf und protestierten vor einer Flüchtlingsunterkunft. Die Stadt Bornheim reagierte sofort und verhängte für männliche Flüchtlinge über 18 Jahre ein Verbot, das örtliche Schwimmbad zu betreten. Grund sind angebliche sexuelle Übergriffe auf deutsche Frauen und Beschwerden über „chauvinistisches Verhalten“ von Flüchtlingen. Bürgermeister Wolfgang Henseler (SPD) und sein Sozialdezernent Markus Schnapka (Grüne) wollen damit offenbar verhindern, dass dem Rechtsextremismus in Bornheim weiter Vorschub geleistet wird. Das ist schon grandios, dass ausgerechnet migrantenfreundliche rot-grüne Politiker den eingereisten Fachkräften die Benutzung des öffentlichen Schwimmbades verbieten. Was kommt als nächstes? Verbot der Benutzung des Personennahverkehrs? Das gab’s zuletzt im „Dritten Reich“ für eine andere Personengruppe.

Was wirklich hinter solchen angeblichen Belästigungen und den Vorfällen in der Silvesternacht in Köln steckt, haben uns die Redaktionsschlampen QualitätsjournalistInnen Andrea Dernbach und Dagmer Dehmer im Berliner Tagesspiegel treffsicher erläutert: „Die organisierten Trickdieb-Banden, die offenbar schon lange zum Kölner Hauptbahnhof gehören, bestehen wohl überwiegend aus Nordafrikanern, die schon länger in Deutschland sind – aber offenkundig nicht angekommen sind. Eine echte Perspektive sehen sie für sich nicht, sonst wären sie wohl nicht zu professionellen Dieben geworden. Sie kennen den Grundbestand der Vorurteile in der deutschen Gesellschaft. Dass sie die Urangst des älteren weißen Mannes – die nehmen uns unsere Frauen weg – auf der Domplatte in der Silvesternacht ausagiert haben, war die größtmögliche Provokation einer Gesellschaft, die sie nicht aufnehmen will. Ob sie mehr geplant hatten als einen Raubzug nach Taschen, Mobiltelefonen und Geldbörsen, wissen nur sie selbst. Aber der Verlauf der Nacht hat genau die Urängste vor potenten, jungen, fremden, „wilden“ Männern geweckt, die nun im Mittelpunkt der Diskussion stehen. Gleich war von „muslimischer Machokultur“ … die Rede. Die Frauen waren und sind … nur Mittel zum Zweck.“

Und darum geht es auch im Bornheimer Schwimmbad: Die „Urangst“ der älteren weißen Männer mit ihren dicken Bäuchen und halbsteifen Penissen vor den hochpotenten Nordafrikanern und Syrern ist der eigentliche Grund für das Schwimmbadverbot. Wer ahnt die Gründe, warum die Redaktionsschlampen QualitätsjournalistInnen Dernbach und Dehmer „refugees are welcome“ rufen?

Flüchtlingsmädchen und -frauen sind übrigens von den Belästigungen nicht betroffen. Denen haben ihre Familien aus Gründen der Prävention grundsätzlich verboten, schwimmen zu gehen.

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