Lageso-„Toter“: Alle lügen mit

Es ist keine vier Wochen her, da erlebte die deutsche Mainstream-Presse ihr Waterloo: Hundertfache sexuelle Attacken von illegalen Migranten auf Frauen und Mädchen, mitten in einer deutschen Großstadt, waren ihr vier Tage lang keine Zeile wert. Noch am Tag fünf nach den Verbrechen, einen Tag, nachdem sogar eine Pressekonferenz der Polizei das Thema beleuchtet hatte, landete es im hauptstädtischen Lügenblatt „Tagesspiegel“ auf Seite 4, kleine Meldung mit 30 Zeilen.

Eine der gängigsten Ausreden für den kollektiven Medienausfall war der Hinweis, man habe erst „recherchieren“ müssen, „eine zweite Quelle“ gesucht, die „Nachrichtenlage sei unsicher“ gewesen. Kurzum: Bevor das besorgte Volk mit Tartarenmeldungen verstört wird, kümmern sich die Nachrichtenprofis erst mal um Verifikation, belastbare Fakten, wenden jede Nuance und Variante tagelang hin und her….

Es geht aber auch, wie wir am 27. Januar 2016 erfahren durften, ganz anders. Und zwar dann, wenn ein linksradikaler „Helfer“ aus der „refugees are welcome“-Szene einfach mal auf facebook behauptet, ein Asylbewerber aus Syrien sei unter den Augen der Behörden verhungert. Whow – was muss das für ein Spaß gewesen sein, diese „Nachricht“ knallhart zu überprüfen, zu wenden, tagelang gegenzuchecken, zweite und dritte Quellen zu befragen, bevor man auch nur eine unbestätigte Information, ja, ein „Gerücht“ verbreitet…

Aber nein – es lief ganz anders: Aus dem Facebook-posting wurde eine „Nachricht“, knallhart verkauft – und zwar innerhalb von wenigen Stunden. Beispielhaft hier die Arbeit der linkskatholischen Nachrichtenagentur KNA: „Ein kranker 24 Jahre alter Flüchtling ist offenbar nach tagelangem Warten vor dem Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) in der Nacht zum Mittwoch gestorben. Das bestätigte die Sprecherin der vor Ort tätigen Initiative «Moabit hilft», Diana Henniges.“ Geschickt wurde hier das nur leicht relativierende „offenbar“ komplett durch das „bestätigte“ eliminiert. In diesem Tenor berichteten dann Agenturen, Online-Portale und Nachrichtenserver über Stunden hinweg.

Sofort war die Asyl-Szene professionell auf dem Markt: Die Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD) sagt, sie sei „unendlich traurig“. Ramona Pop (Grüne) weiß sofort, dass Senator Czaja „nicht zu halten“ sein dürfte, wenn es denn so sei. Und die Berliner Caritasdirektorin Ulrike Kostka, finanziell verknüpft mit dem linksradikalen „Moabit hilft“, zeigte sich „tief betroffen“.

Von was eigentlich? Tatsache ist: Es gibt keinen verhungerten Flüchtling. Es gibt nicht einmal den Syrer, über den der linksradikale Hetzer fabulierte. Es gab lediglich ein bösartiges Netzwerk: ein lügender „Helfer“, eine lügende „Pressesprecherin“, eine lügende Asyl-Szene und eine Presse, die diesen allen einfach alles abnimmt, was sie behaupten. Solange es gegen den Staat, gegen einen CDU-Senator geht, solange es die Mär von den unterdrückten, in den Hunger und Tod getriebenen „Flüchtlingen“ befeuert.

Es gilt ab sofort folgende Rechercheregel im deutschen Journalismus:
Ein frei erfundener, von deutschen Behörden quasi ermordeter Migrant = innerhalb von Stunden ohne Quellen ungefiltert weiterverbreiten.
600fache sexuelle Angriffe auf Frauen durch Migranten = vier Tage liegen lassen, dann mal schauen.

Kann man so machen. Dann bitte nur nicht wundern, wenn’s keiner mehr lesen will.

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