Gewalt ist immer „ausländerfeindlich“

Die Propaganda jener Medien, die aus Deutschland ein Land der Nazis und Fremdenhasser machen wollen, läuft dieser Tage auf Hochtouren. Zum Programm gehört auch, Straftaten bestimmte politische Intentionen zuzuschreiben, obwohl es dafür keinerlei Anhaltspunkte gibt.

Betrachten wir den Anschlag mit einer Handgranate auf eine Erstaufnahmestelle in Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg) am 29. Januar 2016. Weder am Tattag noch bis heute ist irgendetwas über mögliche Täter oder ihre Motive bekannt. Am 3.Februar 2016 teilte die Polizei dies erneut ausdrücklich mit, die Staatsanwaltschaft setzte eine hohe Belohnung aus. Wenige Stunden vor der Pressekonferenz der Polizei sandte die Deutsche Presseagentur (dpa) einen „Hintergrund“, der angebliche „ausländerfeindliche Anschläge auf Flüchtlinge“ dokumentieren sollte. An erster Stelle: die Handgranate aus Villingen-Schwenningen, von der bisher niemand weiß, wer sie warum geworfen haben könnte. Allein die Tatsache, dass sie bei einer Einrichtung für Migranten geworfen wurde, führt zur Klassifizierung „ausländerfeindlich“.

Ist denn ausgeschlossen, dass der Anschlag der Security galt, vor deren Wachcontainer der Sprengsatz landete? Oder dass er Resultat von Bandenkriegen und Gewalt innerhalb oder zwischen Migrantengruppen ist?

All dies ist nach wie vor unbekannt. In den Medien gilt jedoch nur ein Grundsatz: Alles, was an Gewalt in und um eine Migranteneinrichtung passiert, ist „ausländerfeindlich“. Und kommt es von Ausländern selbst, wird nicht darüber berichtet – denn das wäre dann selbst ja wiederum „ausländerfeindlich“.

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