Lügenpresse reloaded: Gegendemonstranten waren lauter

Anlässlich der jüngsten Pegida-Demonstration am 6. Februar 2016 kam es zu unglaublichen Verwerfungen in der Lügenpresse. Es hatten annähernd 10.000 Menschen in Dresden gegen die Islamisierung des Abendlandes demonstriert.

Auf stern.de wurde dazu berichtet: „In Dresden haben am Samstag hunderte Menschen gegen eine Großkundgebung der fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung protestiert… Die Demonstranten trugen unter anderem Plakate mit Sprüchen wie ,Wir brauchen Fremdenhass, Volksverhetzung, Pegida nicht.“ Irgendwo weiter hinten im Text hieß, vor Beginn der eigentlichen Pegida-Demonstration seien bereits mehrere tausend Menschen zusammengekommen. Der Leser erfährt, was Pegida angeblich sein soll: „Pegida geht seit Oktober 2014 auf die Straße und macht Stimmung gegen Muslime, Flüchtlinge, Politiker und Medien.“ So einen Bericht hätten die damals im „Neuen Deutschland“ auch nicht besser hinbekommen.

In einem Berliner Radiosender hieß es am Abend voller Erleichterung, die Gegendemonstranten seien „lauter“ gewesen.

Für wie bekloppt müsst Ihr Qualitätsjournalisten eigentlich die Leser und Hörer halten?

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