Energiewende-Propaganda: Strom im Überfluss

Zu den größten Märchenerzählern im Energiewendebereich gehört die Berliner „Denkfabrik“ Agora. Agora wird stets bemüht, wenn es darum geht, den Leuten weiszumachen, der Flatterstrom bringe ihnen eine sichere Energieversorgung. Über massenhaften Vogelmord durch Windräder, von Gesundheitsgefahren der Photovoltaik-Platten und der Grundwasserverseuchung durch Biogasanlagen berichtet Agora selbstverständlich nicht. Man fühlt sich schließlich nicht Flora und Fauna, sondern grünen Geldanlegern verbunden, die mit klebrigen Fingern in die Subventionksassen greifen.

Jüngste Erfolgsmeldung von Agora war, in Deutschland sei im Jahr 2015 so viel Ökostrom verbraucht worden wie noch nie. Jede dritte Kilowattstunde (32,5 Prozent), die verbraucht worden sei, sei aus erneuerbaren Quellen gekommen. Das mag stimmen, aber woher der Strom bei Dunkelheit und Windstille kam, erklärte uns Agora natürlich nicht.

Für diesen Fall – und wenn er nur an einem Tag im Jahr auftreten würde – müssen Erzeugungskapazitäten aus den verhassten fossilen Quellen aufrecht erhalten werden, um alle Verbraucher im Land zu versorgen, wenn bei Wind- und Solarstrom Totalausfall verzeichnet wird. Wenn Wind und Sonne tatsächlich keine Rechnung schicken, wie auch Agora behauptet, dann müssten doch längst alle Schiffe auf den Weltmeeren von Segeln angetrieben werden – oder?

Denkt mal darüber nach, Ihr Agora-Leute. Das schafft Ihr schon.

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