Requiem in Riad

Oh je, da ist dem Gutmenschentum aber ein Fehler passiert. In Berlin, wo sich die Bekloppten inzwischen inflationär ausbreiten, gab es ein Benefiz-Konzert für Flüchtlinge. 2.000 sollen da gewesen sein, wir schätzen überwiegend junge muslimische Männer. Der Tagesspiegel Checkpoint jubelte über die Veranstaltung mit dem Titel „Willkommen in unserer Mitte“, zu der die Berliner Philharmoniker, die Staatskapelle und das Konzerthausorchester eingeladen hatten: „Schirmherrin Angela Merkel war nicht dabei. Dafür begrüßte Intendant Martin Hoffmann die Gäste: ‚Seien Sie herzlich willkommen in Berlin! Eines verstehen wir alle gemeinsam – die Sprache der Musik.‘ Auf dem Programm standen Mozart, Beethoven, Prokofjew.“

Mozart – da war doch was? Nein, wir meinen nicht die Oper „Idomeneo“, deren Aufführung 2006 nach Protesten von Moslems in Berlin abgesetzt wurde. Mozart hat auch Kirchenmusik komponiert (keine Moscheenmusik). Deshalb mögen ihn die Moslems nicht. E. T. A. Hoffmann veröffentlichte in der Allgemeinen musikalischen Zeitung von 1814 den Aufsatz „Alte und neue Kirchenmusik“, in dem er zu dem früher noch oft aufgeführten „Requiem“ des Komponisten schreibt: Mozart habe „in einem einzigen Kirchenwerke sein Inneres aufgeschlossen: und wer wird nicht von der glühendsten Andacht, von der heiligsten Verzückung ergriffen, die daraus hervorstrahlt? Sein Requiem ist wol das Höchste, was die neueste Zeit für den kirchlichen Cultus aufzuweisen hat.“

Erst wenn das Requiem in Riad aufgeführt werden kann, könnte die Diskussion beginnen, ob der Islam zur zivilisierten Welt gehört oder nicht. Bis dahin gilt Atatürks Satz: „Der Islam gehört auf den Müllhaufen der Geschichte.“

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