Lügenpresse reloaded: Es gibt keinen Grenzfluss

Zu den eindrucksvollsten Bildern von Lügenpresse der letzten Tage gehörten Aufnahmen von Flüchtlingen, die angeblich einen griechisch-mazedonischen Grenzfluss zu durchqueren versuchten, um von Griechenland nach Mazedonien zu gelangen. Im eiskalten Wasser des Flusses brachten sie sich in Lebensgefahr beziehungsweise wurden in Lebensgefahr gebracht.

Denn es gibt keinen Grenzfluss zwischen Griechenland und Mazedonien. Der Fluss Vadar, um den es hier gehen könnte, verläuft in Nähe des griechischen Grenzortes Idomeni in Nord-Süd-Richtung. Die Grenze zwischen beiden Ländern verläuft in West-Ost-Richtung. Und zwei Kilometer südlich der Grenze gibt es eine Autobrücke über den Fluss Vadar, die zu der in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Autobahn E75 führt, die Griechenland und Mazedonien verbindet (Nord-Süd-Richtung). Selbst wenn die Flüchtlinge entlang der Grenze nach einem „Loch im Zaun“ gesucht haben sollten, hätten sie nicht das eiskalte Wasser durchqueren, sondern die weithin sichtbare Brücke benutzen können. Auch der wenig weiter westwärts zu findende Fluss „Suva Reika“, an dem angeblich auch viele Aufnahmen entstanden, verläuft in Nord-Süd-Richtung und ist kein Grenzfluss. Das Gewässer ist sehr flach.

Die österreichische Zeitung „Krone“ berichtet weitere Aspekte (auch wenn sie auf die Ortsangabe „Grenzfluss“ reinfällt): Drei Tote, Verletzte, Hunderte durchnässte und erschöpfte Flüchtlinge – dieses Drama am mazedonischen Grenzfluss bei Idomeni haben die Organisatoren des „Durchbruchversuchs“ der Asylwerber offenbar in Kauf genommen. Nach dem Auftauchen Hunderter auf Arabisch verfasster Flugzettel mit exakter Marschroute und Versprechungen (die „Krone“ berichtete) haben Nachrichtendienste einen Verdacht: Mit Duldung der griechischen Exekutive hätten Hilfsorganisationen diese Aktion geplant. Unterdessen befördert Mazedonien die Migranten bereits wieder zurück nach Griechenland.

„Die Flüchtlinge wurden bei diesem Marsch in Idomeni bewusst in Lebensgefahr gebracht – und auf der anderen Seite des Flussufers warteten TV-Teams und Journalisten“, erfuhr die „Krone“ aus österreichischen Polizeikreisen, dass die mazedonische Exekutive beim Fluss auch 30 Journalisten verhaftet hat. Sie wurden nach Zahlung von 250 Euro Bußgeld wieder auf freien Fuß gesetzt.

Jetzt stellen sich einige Fragen: Wer hat diese Aktion, bei der zwei Männer und eine Frau aus Afghanistan in dem eiskalten Fluss ertrunken sind, geplant? Wer hätte daran Interesse, dass besonders dramatische Bilder von Frauen und Kindern, die bis zum Bauch im Wasser stehen, um die Welt gehen? Und wo wurden die auf Arabisch verfassten Flugzettel gedruckt und kopiert? Doch sicher nicht in einem Zweimann-Campingzelt der Flüchtlinge in Idomeni?

Der Verdacht der Nachrichtendienstmitarbeiter fällt auf Hilfsorganisationen, die vor Ort an der griechisch-mazedonischen Grenze im Einsatz sind. Und: Vermutlich sind die Urheber des Durchbruch-Plans und Verfasser der Flugzettel sogar deutsche oder österreichische Helfer – die Zeichnung der Marschroute mit „Kommando Norbert Blüm“ sei ein klarer Hinweis darauf. Bei den Griechen ist der frühere deutsche CDU-Arbeitsminister Blüm, der in Idomeni in einem Zelt schläft, eher unbekannt.

Spoekenkiekerei meint: Alles eine Inszenierung der deutschen Lügenpresse.

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