Coffee to go: Umwelthilfe lügt wie Greenpeace

Die Deutsche Umwelthilfe ist ein Verein mit gerade einmal 235 Mitgliedern. Neue Mitglieder werden nicht aufgenommen. Die „Umwelthelferlein“ möchten unter sich bleiben. Wie schon berichtet, finanziert sich die Organisation zum Großteil durch Abmahnungen von Kfz-Händlern. Jetzt ist die Deutsche Umwelthilfe durch falsche Berechnungen aufgefallen.

Wir lesen bei der von der Umwelthilfe gestarteten Aktion Becherheld: „Die Lebensdauer von Coffee to go-Einwegbechern ist kurz. Nach durchschnittlich 15 Minuten werden sie zu Abfall. Pro Jahr kommt in Deutschland durch Coffee to go-Becher eine unvorstellbare Menge zusammen: Stündlich werden 320.000 Einwegbecher verbraucht. Das macht rund drei Milliarden Becher im Jahr. Für deren Herstellung werden zehntausende Tonnen Holz und Kunststoff sowie Milliarden Liter an Wasser benötigt. Diese Ressourcen gehen verloren, da ein Recycling große Probleme bereitet. Doch nicht nur das – auch die Umwelt nimmt Schaden, denn immer mehr weggeworfene Coffee to go-Becher verschmutzen Straßen, öffentlichen Plätze und die Natur. Kurzum: Coffee to go-Becher sind ein Symbol der Wegwerfgesellschaft und eine Belastung für unsere Umwelt. Doch das muss nicht sein.“

Was nicht sein muss, sind die Propaganda-Aktionen der Deutschen Umwelthilfe. Die Zahl von drei Milliarden kommt nur zusammen, wenn man den stündlichen Verbrauch von 320.000 Kaffeebechern (wieso eigentlich 320.000?) mit 24 Stunden multipliziert und dann mit 365 Tagen zum Jahreswert zusammenrechnet. Das setzt voraus, dass pro Stunde gleich viel Becher mit Kaffee gefüllt und getrunken werden. Das dürfte schon ab dem späten Nachmittag höchst unwahrscheinlich und nachts ausgeschlossen sein. Das heißt: die Deutsche Umwelthilfe operiert mit falschen Zahlen und macht das Problem größer als es in Wahrheit sein dürfte.

Übrigens halten wir „Coffee to go“ für eine Unsitte. Kaffee ist ein Genussgetränk. Den trinkt man in einem schönen Café, hat die Zeitung dabei oder schaut dem bunten Treiben auf der Straße zu. Ein Warmhaltebecher macht den „Coffee to go“ auch nicht besser. Kaffee im Gehen trinken oder in der U-Bahn (war früher mal verboten) ist stillos. Aber was jammern wir herum. „Coffee to go“-Trinker wie bei der Umwelthilfe dürften Stil ohnehin für das das Ende des Besens halten.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Grünes Reich abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s