Belgischer Minister: Krebsgeschwür Islam

Nach den Brüsseler Anschlägen hat der belgische Innenminister Jan Jambon die Politik der Integration von Ausländern in seinem Land als gescheitert bezeichnet und als Beleg dafür angeführt, dass „ein erheblicher Anteil der muslimischen Gemeinschaft anlässlich der Anschläge getanzt“ habe. Die Terroristen seien „nur ein Pickel“, sagte der flämische Nationalist der Zeitung „De Standaard“ (Samstag, den 19. April 2016). „Darunter befindet sich ein Krebsgeschwür, dem viel schwerer beizukommen ist“, erklärte Jambon, dem in Deutschland vermutlich bald ein Einreiseverbot drohen wird.

Bei Anschlägen auf den Flughafen und die U-Bahn von Brüssel waren am 22. März 32 Menschen getötet worden. Als am 18. März im Brüsseler Stadtteil Molenbeek der mutmaßliche Paris-Attentäter Salah Abdeslam festgenommen wurde, hätten Gesinnungsgenossen „Steine und Flaschen in Richtung der Polizei und der Presse geworfen“, sagte Jambon. Er werde sich nicht an die Schranken politischer Korrektheit halten und „eine Katze als Katze bezeichnen“. Bei den Anschlägen von Paris vom 13. November waren 130 Menschen getötet worden.

In Belgien seien Jahre hindurch alle „Alarmsignale überhört“ worden, sagte Jambon. Inzwischen sei die Gefahr der Radikalisierung der Nachfahren von Einwanderern „zu tief verwurzelt“. Die Ermittlungen nach den Pariser Anschlägen ergaben, dass mehrere der Attentäter aus Molenbeek stammten. Inzwischen gilt Molenbeek als eine der wichtigsten Heimstätten des islamischen Fundamentalismus in Europa.

In Deutschland, das sich ganz offiziell als ein Heimatland des Islam bezeichnet (wie anders wäre die Aussage „Islam gehört zu Deutschland“ denn zu verstehen), bezeichnen Politiker die Katze als Maus und erkennen keine Signale. Signale nicht erkennen zu wollen und danach mit Unschuldsmiene die Frage zu stellen, wie Anschläge passieren konnten, gehört zur charakterlichen Grundausstattung eines deutschen Politikers.

Von denen ist jetzt aber zu erfahren, wo sie die wirkliche Bedrohung sehen: Es ist die Alternative für Deutschland. Die AfD ist in der Tat eine Bedrohung – allerdings für die Mandate der fett gewordenen Vertreter der Berliner Blockparteien. Der AfD attestierte CDU-Generalsekretär Peter Tauber am 18. April 2016 „ein grundsätzliches Problem mit unserer verfassungsgemäßen Ordnung“. Dies zeige der Anti-Islam-Kurs der AfD. CDU-Chefin Angela Merkel sagte, die Praxis belege, „dass die übergroße Mehrzahl der Muslime“ in Deutschland ihre Religion „im Rahmen des Grundgesetzes“ ausübe. – Wir fragen uns, wie Homophobie, Antisemitismus, Unterdrückung der Frauen, Kopftuchpflicht, Zwangsverheiratungen und Scharia-Recht im Rahmen des Grundgesetzes ausgeübt werden können.

Und SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann warf der AfD eine „pauschale Verunglimpfung aller friedlichen Muslime“ vor. „Das ist ein weiterer Versuch der AfD, die deutsche Gesellschaft zu spalten“, warnte Oppermann, der nach einem Anschlag „friedliebender Muslime“ in Deutschland wie in Paris oder Brüssel oder täglich in Israel vermutlich an sein dummes Geschwätz nicht mehr erinnert werden möchte.

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