Lügenpresse reloaded: Die AfD und der Islam

Wer sagt, der Islam gehöre zu Deutschland, holt sich Homophobie, Antisemitimus, Unterdrückung der Frau und einige weitere Probleme ins Haus, die eine Gemeinsamkeit aufweisen: Sie stehen im Widerspruch zum deutschen Grundgesetz. Als Lügenpresse Mitte April völlig überrascht feststellen musste, dass die „Alternative für Deutschland“ (AfD) islamkritisch ist, setzte sofort ein Trommelfeuer ein, von wir hier einige Einschläge zitieren:

„Die AfD nennt den Islam in gehässiger Absicht eine politische Ideologie, die mit dem Grundgesetz nicht vereinbar sei. Es ist anders“, ist in der „Süddeutschen Zeitung“ zu lesen: „Eine Partei, die so etwas behauptet, ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar. Wer eine Religion als ‚Fremdkörper‘ betrachtet, wer Minarette verbieten will – der zerstört den inneren Frieden.“

Leipziger Volkszeitung: „Fatal ist, mit welcher Gleichgültigkeit die AfD immer wieder die Grundprinzipien unseres Zusammenlebens in Frage stellt, wie scheinbar ungerührt Führungskräfte der Partei Errungenschaften abräumen wollen, für die unsere Vorfahren zum Teil Jahrhunderte gestritten und gekämpft haben.“ Offenbar haben die Leipziger qualitätsjournalisten im Geschichtsunterricht nie gelernt, gegen wen sich unsere Vorfahren vor Jahrhunderten zu wehren hatten. Oder sollten etwa böse Russen unter Putins Kommando 1683 Wien belagert haben?

Der Neue Tag (Weiden): „Die Sturmtruppen der AfD mit Beatrix von Storch an der Spitze blasen zum Frontalangriff auf unsere Werte. Die Masken fallen. Höchste Zeit zu zeigen, dass diese Partei alles ist – außer eine Alternative für Deutschland“. Ähnlich niedrige Instinkte will das Flensburger Tageblatt wecken: „Mit Pauschalparolen gegen den Islam ist jedenfalls kein Staat zu machen, in dem wir leben wollen. Die AfD gehört nicht zu Deutschland.“

Der Wiesbadener Kurier tobt: „Storch, Gauland & Co. bedienen niederste Instinkte, ziehen die unterste Schublade voller Vorbehalte und Vorurteile.“ Die Badischen Neuesten Nachrichten wollen wissen: „Der Islam ist längst Realität, auch die AfD wird daran nichts ändern. Sollen sich die Muslime etwa in Luft auflösen?“

Nachdenklich präsentieren sich die Stuttgarter Nachrichten: „Derzeit geht es allzu oft darum, Sätze von AfD-Größen zu skandalisieren, auch um eine Beobachtung der Partei durch den Verfassungsschutz herbeizureden. Die jüngste Aussage der AfD, der Islam sei unvereinbar mit dem Grundgesetz, ist aber wahrlich nichts Neues. Das sagen selbst Rechtsexperten seit vielen Jahren. Auch das von der AfD angestrebte Verbot von Minaretten oder Burkas ist noch kein Grund, sich an Hitler-Deutschland erinnert zu fühlen, wie dies der Zentralrat der Muslime tat. Es sei denn, man würde Länder wie Frankreich, Belgien oder die Schweiz ebenfalls als Nazi-Diktaturen bezeichnen wollen. Dort gibt es nämlich schon solche Verbote.“

Stichwortgeber für Lügenpresse ist – wen wundert’s, Bundesjustizminister Joseph Heiko Maas (SPD): „Die AfD – das sind Brüder im Geiste von Wladimir Putin, Donald Trump und Recep Tayyip Erdogan: nationalistisch, autoritär und frauenfeindlich», schreibt Maas auf „Spiegel Online“. „Das AfD-Programm ist der Fahrplan in ein anderes Deutschland, in das Deutschland von vorgestern.“ Maas bezeichnet die inhaltliche Auseinandersetzung mit AfD-Anhängern als nicht leicht. „Es ist schwer, mit Menschen zu diskutieren, die Fakten ignorieren, überall ,Elitenbetrug‘ oder ,Lügenpresse‘ wittern und ihre Realität aus den Verschwörungszirkeln des Internets zusammenklauben“, so die Stellungnahme des Berliner Parallelweltlers, dessen Regierung mit Erdogan dubiose Verträge schließt, einem Päsidenten Donald Trump freudig die Hände schütteln würde und bereits leise die Aufhebung der Sanktionen gegen Putins Reich vorantreibt.

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Eine Antwort zu Lügenpresse reloaded: Die AfD und der Islam

  1. Franz schreibt:

    „Der Islam gehört zu Deutschland“. (Wie sinnvoll ist der Satz?)

    Der Satz ist ähnlich mit „Das Tätowieren gehört zu Deutschland“.
    Denn: historisch gehört der Islam so wenig zu Deutschland wie das Tätowieren.
    Deutschland ist ein freies Land (Frei für Deutsche, und nicht „frei“ im Sinne… Frei für Illegale Einwanderung).

    Der in Deutschland rechtens lebende Bürger, geniesst Freiheit. Dies beinhält auch die Freiheit des Deutschen Bürgers „sich zu Tätowieren“, oder „dem Islam beizutreten“.
    Aber zu behaupten, dass „der Islam zu Deutschland gehöre“, ist einfach ein Satz der nicht die richtige Balance hat.
    Was stark zu Deutschland gehört ist (unter anderem!) die Christliche Tradition und nicht der Islam.

    Ich schäme mich für Deutschland, wenn es den Bürgern in einer unverhältnismäßigen Weise verbreitet, dass der Islam zu Deutschland gehöre.
    Nein, in der Weise… gehört er nicht zu Deutschland. Statt dessen ist es die Freiheit (der Bürger), die zu Deutschland gehört. Das ist das höhere Gut.
    Es ist Blödheit, oder Unverantwortlichkeit, oder geziehlte Manipulation… wenn in einem selektiven Wahn von political correctness…. nebensächliche Tatsachen hervorgehoben werden; und den Bürgern untergerieben werden.

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