Bürger kämpfen gegen Lügenpresse

Im Kampf der Bürgerschaft gegen Lügenpresse sind erfreuliche Erfolge zu vermelden. Hauptkampflinie (HKL) ist die Hauptstadt Berlin, wo Lügenpresse im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum ersten Quartal 2015 schmerzhafte Verluste einstecken und viel bisher besetztes Terrain freigeben musste. In Zahlen: Lügenpresse verlor zusammengerechnet 40.012 Exemplare im Einzelverkauf und bei den Abonnements und kommt jetzt mit den Berliner Titeln zusammen auf 398.630 Exemplare (alle Zahlen Einzelverkauf und Abos, Betrugszahlen wie „Bordexemplare“ und kostenlose Kantinenversorgung und Hotelbelieferung rausgerechnet). Alle Zahlen stammen von der wirklich unabhängigen Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW), die von Zeitungsverlegern inzwischen gefürchtet wird wie der Teufel das Weihwasser fürchtet.

Nun zu den einzelnen Frontabschnitten: Springers B.Z. ist immer noch Berlins größte Zeitung, kommt noch auf 93.225 Exemplare, was einem Minus von 9,0 Prozent entspricht. Der Tagesspiegel, nach eigenen Angaben gemacht für „Politik-Entscheider“ (absolutes Disqualifizierungsmerkmal) verliert 10,4 Prozent und hat noch 91.890 Exemplare. Die Berliner Zeitung schrumpft um 9,5 Prozent, hat noch 81.190. Der Berliner Kurier verliert 7,4 Prozent, wird noch von 67.199 Lesern gekauft. Schlusslicht ist die einst mächtige Berliner Morgenpost, die mit einem Verlust von 8,7 Prozent und nur noch 65.126 Exemplaren bald in den Endkampf um ihre Existenz eintreten dürfte. Denn die Todesschwelle wird bei den Zeitungen schon bei einer recht hohen Restauflage erreicht. Wir schätzen, dass sich das Austragen der Zeitungen ab 50.000 Exemplaren nicht mehr lohnen wird. Wenn ein Zusteller für zehn Abonnenten eineinhalb Stunden unterwegs ist, rechnet sich die Sache nicht mehr. Und die Anzeigenkunden laufen noch schneller weg als die Abonnenten.

Auch die Frontbesichtigungen in den anderen Bundesländern zeigen erfreuliche Geländegewinne der aufgeklärten Bürgerschaft. In den neuen Bundesländern verliert Lügenpresse durchweg fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Weiträumige Durchbrüche werden aus Hamburg gemeldet. Die Morgenpost verliert dort 10,2 Prozent, das Abendblatt immerhin noch 4,8 Prozent. Auch im Ruhrgebiet und Köln muss Lügenpresse schwere Geländeverluste hinnehmen. Die Funke-Mediengruppe (unter diesem Namen operieren die Reste von WAZ, NRZ, Westfalenpost und Westfälischer Rundschau) verliert 6,2 Prozent, der Kölner Express sogar 10,2 Prozent. In allen Bundesländern weicht Lügenpresse zurück; im Süden Deutschlands allerdings langsamer als im Westen, Norden und Osten.

Aber der Trend ist nicht aufzuhalten. Bye Bye Lügenpresse.

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