Sage mir, mit wem Du umgehst…

Wenn die Angelegenheit nicht so traurig wäre, würden wir nur noch lachen. Aber der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat nach einem Beschluss des Deutschen Bundestages, in dem der Türkei Völkermord an den Armeniern ab 1915 vorgeworfen wird, tatsächlich über die türkischen Abgeordneten im deutschen Parlament gesagt: „Manche sagen, das seien Türken. Was denn für Türken bitte?“ Erdogan sprach sich dafür aus, den Abgeordneten Blutproben zu entnehmen, um ihre türkische Identität ermitteln zu lassen. Schon einige Tage zuvor hatte Erdogan die türkischen Abgeordneten im Bundestag angegriffen. „Sie haben nichts mit Türkentum gemein. Ihr Blut ist schließlich verdorben.“

Man kann Erdogan nicht den Mund verbieten. Aber man muss nicht zu ihm fahren, und man darf mit so einem Menschen keine Geschäfte machen und Verträge schließen, zumal er schon früher durch totalitäres Gerede auffiel (“Die Demokratie ist nur ein Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.”).

Bundeskanzlerin Angela Merkel hofiert die Türkei und Erdogan, lässt ihm Milliarden überweisen, damit er die Flüchtlinge nicht nach Europa schickt. Im Volksmund heißt es zu dieser Art Beziehungen: Sage mir, mit wem Du umgehst, und ich sage Dir, wer Du bist.

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