Hippie State: Wahlen in Berlin vor dem Scheitern

Selbst Lorenz Maroldt vom Tagesspiegel, der im Maildienst „Checkpoint“ ein eher sanftmütiger Chronist des politisch-medialen Komplexes mit seiner Hauptstadt Berlin ist, bekommt schon zu viel: Ein dramatischer Brandbrief der Landeswahlleiterin lese sich „wie der Zustandsbericht von UN-Beobachtern über eine Bananenrepublik: Die Ausstellung von Wahlscheinen dauert wegen Systemfehlern zu lang, der Massendruck wurde nicht mal getestet, die Angabe der Wahllokale auf den Wahlscheinen ist falsch, die Wählerverzeichnisse sind nicht korrekt, bei einer Probewahl kam es zu Datenverlusten und zur Vermischung von Datensätzen, die bisherigen Gegenmaßnahmen kommen zu spät.“

Der Termin für die Neuwahl des Berliner Abgeordnetenhauses (18. September) wankt, vor allem, weil viele Berliner Neubürger sich unmittelbar nach dem Umzug in Berlin anmelden können, weil die Bürgerämter überlastet sind. Daher kommen sie dann nicht ins Wählerverzeichnis und könnten eine Wahl erfolgreich anfechten, heißt es. Hinzu kommen die von Maroldt geschilderten Probleme.

Zusammengefasst lässt sich sagen: Welcome in the hippie state.

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