Bye Bye Bussard

Zu den Opfern der Energiewende gehören Vögel und Fledermäuse, die an Windkraftanlagen geschreddert werden. Offizielle Statistiken gibt es nicht. Und dass Energiewende-Pusher und -mitverdiener wie die Grünen Anfragen im Bundestag zu dem Thema stellen, kann man vergessen. Es gibt allerdings eine Studie, die das Bundeswirtschaftsministerium offenbar schon 2012 in Auftrag gegeben hat, die aber bis heute nicht veröffentlicht wurde. Einige Zahlen haben trotzdem ihren Weg in eine Zeitung gefunden, wurden aber von Lügenpresse nicht weiter beachtet und waren auch kein Anlass zu weiteren Recherchen.

Die als „PROGRESS-Studie“ bekannte Untersuchung zeigt, dass einige Vogelarten so stark betroffen sind, dass von einer Gefährdung der heimischen Populationen durch die Windkraft ausgegangen werden muss. Insbesondere für den deutschlandweit verbreiteten Mäusebussard belegt die Studie für den norddeutschen Raum eine Rate von 0,48 erschlagenen Individuen pro Windrad und Jahr. Deutschlandweit muss daher bei gut 26.000 bestehenden Windkraftanlagen von über 12.000 getöteten Mäusebussarden pro Jahr ausgegangen werden – bei einem Bestand von etwa 100.000 Brutpaaren. Berechnungen im Rahmen der PROGRESS-Studie zeigen, dass in Regionen mit fortgeschrittenem Ausbaustand der Windenergie Populationsabnahmen mit dieser Sterblichkeit erklärt werden können. Die aktuelle starke Bestandsabnahme im besonders windenergiereichen Schleswig-Holstein bestätigt diese Erkenntnis bereits heute, heißt es im Umweltruf.

In der Süddeutschen Zeitung vom 5. Januar 2016 wird Oliver Krüger, Professor für Verhaltensforschung an der Bielefelder Universität zur Zukunft des hochgradig gefährdeten Rotmilan zitiert: „Das ist die Art, die jetzt richtig im Focus steht, der Rotmilan ist längst planungsrelevant. Für seine Zukunft müssen wir sagen: Sie sieht schlecht aus. Wir haben jetzt hier eine potenziell bestandsgefährdende Entwicklung.“

Wenn die Tiere nicht an den Windrädern sterben, dann werden sie von Anhängern (Profiteuren) der erneuerbaren Energien durch vergiftete Köder getötet oder die Vögel werden sogar abgeschossen oder ihre Jungen in den Nestern getötet, damit noch mehr Anlagen gebaut werden können. Nicht in der Untersuchung enthalten sind die Auswirkungen auf den Vogelbestand durch den Entzug der natürlichen Lebensgrundlagen durch die Vermaisung der Landschaft und den massiven Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln zum Schutz der Monokulturen, deren Erträge in die Biogasanlagen grüner Investoren wandern.

Wo ist eigentlich Greenpeace angesichts des Massenmordes an Greifvögeln? Hallo? Niemand da? – Ach ja, richtig. Greenpeace verkauft erneuerbaren Strom und profitiert davon, wenn Bussarde und Rotmilane sterben und die Bienen wegen des flächendeckenden Maisanbaus keine Pollen mehr finden.

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