Harte Arbeit für Nachrichtenfälscher

Die letzten Tage bedeuteten für die Wirklichkeitsmonteure in Politik und Medien wirklich harte Arbeit: Beinahe im 24-Stunden-Takt bedankten sich Zugewanderte, was allerdings bei zahllosen Bereicherten in Würzburg, München und Ansbach zu kritischen Reaktionen führte.

Am Wichtigsten war es natürlich, jeden Zusammenhang dieser Taten mit dem Islam zu leugnen bzw. schon Gedanken daran zu unterdrücken. Am Montag morgen (25. Juli 2016) – die Praktikanten in den Staatsmedien waren erkennbar erschöpft von ihrem wahrheitsministeriell engagierten Wochenende – konnte man manchen sogar live beim Lügen zuschauen. Und zwar so:

In der Nacht äußerte sich Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zu dem Selbstmordanschlag in Ansbach wie folgt:

„Meine persönliche Einschätzung ist, dass ich es leider für sehr naheliegend halte, dass hier ein echter islamistischer Selbstmordanschlag stattgefunden hat. (…) Nachdem er einen Rucksack mit Sprengstoff hatte, in dem gleichzeitig auch viele scharfkantige Metallteile gepackt waren, die ja geeignet sind im Zusammenhang mit einer solchen Bombe dann möglichst viele Menschen im Umkreis zu verletzen, müssen wir davon ausgehen dass es keine reine Selbstmordtat war, sondern dass er möglichst viele Menschen mit ins Verderben stürzen wollte.“
Diese Nachricht war seit 5.15 Uhr in den frühen Morgenstunden via Deutsche Presseagentur (dpa) auf dem Markt. Bei Spiegel online (SPON) und beim „Deutschlandfunk“ hingegen erfuhren die Leser und Hörer davon – nichts.

SPON verschwieg die Darstellung des bayerischen Innenministers über Stunden hinweg und rückte erst ab 10 Uhr mit dem Islamismus-Hinweis heraus. Zugleich aber wurde eine „Man weiß gar nicht, was der will“-Show inszeniert – denn den SPON-Lesern wurde die Begründung („Metallteile“) einfach vorenthalten.

Die Hörer des Deutschlandfunks (Claim: „Alles von Relevanz“) erfuhren von den entscheidenden Ausführungen des Innenministers allein durch einen soliden Korrespondentenbericht. In den Nachrichten des Senders jedoch tauchten beide Fakten über sechs Stunden lang mit keinem Wort auf. Dafür erfuhren die Gebührenzahler Längliches über den angeblichen psychischen Zustand des Täters.

Und so geht wieder ein Tag mit massiver Nachrichtenfälschung auf zwei „relevanten“ Kanälen zu Ende. Und am Ende dieses Tages ist die Nachrichtenlage klar: Es war ein Selbstmordanschlag. Es war ein Islamist. Er hat ein entsprechendes Video gedreht, ISIS hat sich zudem selbst bezichtigt. Er wollte möglichst viele töten.

Es ist eine blutige Premiere auf deutschem Boden. Der islamische Djihad ist endlich auch in Deutschland angekommen. Nutzer von DLF und SPON dürften auch dies kaum mitbekommen. Schließlich beginnt ja bald Olympia…

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