DLF-Wahlkampf gegen Trump

Am Dienstag morgen (26. Juli 2016) sendete der rot-grün eingefärbte „Deutschlandfunk“ einen „Bericht“ über den Parteitag der Demokraten. Darin sagt Korrespondentin Bettina Schmieding mit vor Empörung bibbernder Stimme:

„Mit Hillary Clinton hat zum ersten Mal eine Frau die realistische Chance auf das US-Präsidentenamt. Aber nur deshalb kann sie sich nicht der Stimmen der Wählerinnen sicher sein. Sie gilt bei vielen Frauen als unsympathisch. Allerdings punktet ihr republikanischer Konkurrent Donald Trump bei dieser Wählergruppe kaum.

Während einer Fernsehdebatte konfrontiert Moderatorin Megyn Kelly den Geschäftsmann damit, dass er Frauen als fette Schweine, Hunde, Schlampen und widerliche Tiere bezeichnet hat. Und fragt, ob das wirklich der passende Umgangston für jemanden sei, der sich um das Amt des Präsidenten bewerbe.“

Sowas sagt Trump?

Nein, sagt er nicht. Der Originalton lautet wie folgt:
„Mister Trump, you called women you don’t like fat pigs, dogs, slobs and disgusting animals. Does that sound to you like the temperament of a man we should elect as President?“ (Textfettung durch den Kieker).

Merken Sie den Unterschied? Trump hat nicht Frauen an sich, sondern ihm zuwiderlaufende Frauen entsprechend betitelt. Das heißen wir hier keineswegs gut. Aber ein Unterschied ist das schon, oder?

Und deshalb antwortete Trump auch:

„I think the big problem this country has is being politically correct.“

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