Also doch: Moslems können rechtsextrem sein?

In der FAZ ist am Donnerstag, den 28. Juli 2016, zu lesen: Münchner Amokläufer hatte rechtsextremistische Weltsicht.

Die staatsnahe Nachrichtenagentur adn dpa fasst den Bericht so zusammen: „Der Münchner Amokläufer hatte laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung eine rechtsextremistische Weltsicht. Türken und Araber habe er gehasst und ihnen gegenüber ein Höherwertigkeitsgefühl gehegt, zitiert das Blatt Sicherheitskreise… Der 18-Jährige hatte am vergangenen Freitag neun Menschen erschossen und dann sich selbst getötet. Unter den Opfern sind vor allem Menschen muslimischen Glaubens mit Wurzeln in der Türkei oder im Kosovo. Einen politischen Hintergrund hatten die Ermittler bislang ausgeschlossen. Bekannt ist aber, dass der Schüler von dem rechtsextremen Attentäter Anders Behring Breivik aus Norwegen fasziniert war. Sein Amoklauf in München ereignete sich genau fünf Jahre nach dem Blutbad, bei dem Breivik am 22. Juli 2011 in Oslo und auf der Insel Utøya 77 Menschen umbrachte.“

Schon am Abend der Tat waren die Versuche im Staatsfernsehen nicht zu übersehen gewesen, die Angelegenheit in die rechtsextreme Ecke zu schieben. Auch bei adn dpa riecht es verdächtig danach. Es fehlt in der Meldung jeglicher Hinweis auf die Abstammung des Täters, verstärkt wird diese Irreführung noch durch den Hinweis, die Opfer seien „vor allem Menschen muslimischen Glaubens mit Wurzeln in der Türkei oder im Kosovo“. Nach Angaben des deutschen Dienstes von „Dow Jones“ prüfen die Ermittler, ob „David S.“ bei seiner Tat gezielt Menschen ausländischer Herkunft tötete. Der eigentliche Vorname „Ali“ wird ebenso wie bei sueddeutsche.de verschwiegen. Den Gipfel erreicht eine Meldung des Berliner Rundfunks, wonach der Täter ein Neonazi sei, der aus rassistischen Motiven getötet habe. Die Klippe, dass Ali Ausländer war und somit nicht in die Kategorie Neonazi passt, umschifft der Berliner Rundfunk ziemlich erbärmlich mit dem Hinweis, der Deutsch-Iraner habe sich als „Arier“ empfunden. Was wohl Beate Zschäpe vom NSU zu diesem „Kameraden“ sagen würde? Und ob die beiden NSU-Uwes mit so einem zum Morden losgezogen wären?

Andererseits berichtet adn dpa über den moslemischen Selbstmordattentäter von Ansbach wie selbstverständlich als „27-jährigen Flüchtling als Syrien“. Denn in Ansbach gibt es nichts mehr zu vertuschen. Offenbar wurde der Ansbacher Täter sogar von einem Kommandeur per Chat gesteuert.

Fakt der Münchener Tat bleibt: Der junge Mann war Iraner und Moslem. Durch das Weglassen dieser beiden Informationen kann man natürlich den Verdacht eines von einem Rechtsextremisten verübten Anschlags erzeugen, obwohl sich die Lügenpresse darüber im Klaren sein sollte, dass Ihr kaum noch ein halbwegs intelligenter Mensch glauben wird.

Vielleicht ist hier ein gigantisches Ablenkungsmanöver geplant? Denn der Anschlag wirft sehr viele Fragen auf, vielleicht zu viele, so dass eine Blendgrante gezündet werden muss? Auch dass diese Berichte in inflationärer Häufigkeit genau einen Tag vor einer sehr wichtigen Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auftauchen, sollte bei der Betrachtung des ganzen Vorgangs nicht außer Acht gelassen werden.

Bitte lesen Sie zu den Fragen zum Münchener Anschlag weiter bei Vera Lengsfeld.

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