Warum keine Moslem-Demonstration gegen Terror?

Nach den zahlreichen Anschlägen von moslemischen Terroristen stellt Dr. Günter Saval in einem in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 27. Juli 2016 veröffentlichten Leserbrief interessante Beobachtungen an: „Geht man davon aus, dass die zahllosen Moscheevereine und ihre Imane in Deutschland und Europa überwiegend einem gemäßigten Islam folgen, dann liegt bei ihnen eine große ungenutzte Chance. Wir möchten sehen, dass Imane und ihre Vereinsmitglieder auf die Straße gehen und vernehmbar gegen Islamismus aller Art beziehungsweise für einen gemäßigten Islam demonstrieren…. Ziel ist es, den radikalen Verführern im Internet und hier bei uns eine öffentliche deutliche Kraft entgegenzusetzen, das falsche Heils- und Heldenimage des radikalen Islam zu entlarven und klarzumachen, dass die Täter nicht zu den Jungfrauen in den Himmel kommen…“

Hatten wir alles schon, kann man Herrn Dr. Saval nur zurufen. Wir berichteten am 14. Januar 2015:

„Am Dienstag, den 13. Januar 2015, zog eine große Schar mit Lichtern in der Hand vom Reichstag zum Brandenburger Tor. Was zunächst für einen verspäteten Martinszug gehalten wurde, entpuppte sich als eine vom Bundespfaffen Joachim Gauck angeführte Demonstration der Bundesregierung, der Abgeordneten und zahlreicher Mitarbeiter. Man ging zu der von den Moslems angemeldeten Mahnwache vor der französischen Botschaft am Pariser Platz. Offiziell wollte man der Opfer der von Moslems begangenen Anschläge in Paris gedenken…

Im Tagesspiegel jubelten Hans Monath und Antje Sirletschov, wie es schöner das Neue Deutschland über einen Auftritt von Erich Honecker und seines Zentralkomitees auch nicht hinbekommen hätte: ,Ein Iman mit einer Botschaft der Friedfertigkeit vor dem Brandenburger Tor – und fast die gesamte Spitze der deutschen Politik ist gekommen, um ein Zeichen zu setzen.‘ Ausdrücklich erwähnt der Tagesspiegel, der bei anderen Gelegenheiten nur von ,Jugendlichen‘ oder ,jungen Männern‘ schreibt, die ,dunkle Hautfarbe‘ des Iman. ,Und immer wieder der eine Satz, wie eine Beschwörung des Zusammenhalts: Wir sind Deutschland.‘

Realistisch beschreibt der altlinke, aber offenbar noch klar sehende Andreas Hoidn-Borchers auf stern.de, wie es wirklich am Brandenburger Tor zuging: ,Es bleibt der schale Beigeschmack, dass hier die Politik eine Veranstaltung gekapert hat, weil sie eine eigene, gemeinsame Großdemonstration nicht hinkriegt, aus welchen Gründen auch immer… Und noch etwas berührt einen seltsam: Aufgerufen zu dieser Kundgebung hatten die muslimischen Verbände und die Türkische Gemeinde in Deutschland. In Berlin leben geschätzt bis zu 300.000 Menschen moslemischen Glaubens. Gefühlt hat von diesen vielleicht ein Promille auf den Pariser Platz gefunden. Überspitzt formuliert: Bei dieser Mahnwache waren fast mehr Minister als Moslems. Umgekehrt wäre es an diesem Abend besser gewesen. So ist aus der Mahnwache der Muslime eine Art Luxuskundgebung der gutmeinenden Elite Deutschlands geworden, ausgesprochen für die Ermordeten von Paris, unausgesprochen gegen die Wuttrottel von Dresden.'“

Warum also nur demonstrieren Muslime nicht gegen den Terror von Muslimen?

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