Wohin nur mit Andersdenkenden?

Der dicke Siggi hat wieder zugeschlagen. Sigmar Gabriel, den Vorsitzenden der früheren Volkspartei SPD, beschäftigt die Frage, was man mit den Leuten machen soll, die sich nicht den Denk- und Sprechschemata der vier Blockparteien CDU/CSU, SPD, Linke und Grüne unterordnen wollen, sondern Wert auf eine eigene Meinung legen und – wie übel! – diese eigene Meinung sogar artikulieren wollen. Der dicke Siggi erklärt: „In komplizierten Gesellschaften wie unserer leben auch kulturell nicht integrationswillige und integrationsfähige Personen. Es ist besser, sie innerhalb einer konservativen Volkspartei zu bewachen, als sie als freie Radikale in die Umwelt zu lassen.“

Da kommen interessante Fragen auf. Mit der konservativen Volkspartei meint Gabriel offenbar die CDU/CSU, die aber nicht in der Lage ist und nicht sein will, kulturell nicht integrationswillige und integrationsfähige Personen zu bewachen. Wird das dann eine staatliche Aufgabe? Dann könnte Gabriels Satz etwa so lauten: Es ist besser, sie innerhalb einer staatlichen Einrichtung zu bewachen, als sie als freie Radikale in die Umwelt zu lassen.

An dieser kleinen Veränderung wird deutlich, was wirklich gemeint ist und wie gefährlich die von vielen als übliche Quacksalberei vom dicken Siggi abgetane Äußerung ist. Hier wird eine Tür zu einem Weg geöffnet, der in letzter Konsequenz zum Gulag führt, in dem Andersdenkende gesammelt und bewacht werden sollen.

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