Die Doppelmoral der Grünen

Die Doppelmoral gehört genauso untrennbar zu den Grünen wie die Pädophilie. Nur wird man bei Lügenpresse, wo die Neigung zur grünen Partei sehr stark ausgeprägt ist, wenig bis nichts dazu finden. So sind die Grünen die größten Befürworter der Energiewende; nicht zuletzt deshalb, weil viele Grünen-Mitglieder und -Funktionäre ihre ererbten Vermögen in Windräder und Photovoltaik-Anlagen investiert haben und hoffen, durch die hoch subventionierten Anlegen Geld scheffeln zu können.

Nur im eigenen Stammland Baden-Württemberg, wo mit Winfried Kretschmann ein grüner Ministerpräsident in der zweiten Legislaturperiode herrscht, ist von der Energiewende wenig zu spüren. Windräder stören den Blick aufs schöne Ländle, deshalb will man sie in Baden-Württemberg nicht. Die Wahrheit kommt ans Licht, wenn man den üblichen Nebel aus grüner Propaganda beiseite wischt. „Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein weisen unter den Bundesländern die höchsten Anteile Erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung auf“, jubelte beispielwiese die Agentur für erneuerbare Energien. Mit 63 Prozent hat Mecklenburg-Vorpommern danach den höchsten Anteil an erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung. Es folgen Thüringen (55 Prozent) und Sachsen-Anhalt (42 Prozent). In Niedersachsen sind es 36 Prozent, und sogar im energiewendekritischen Bayern beträgt der Anteil sogar noch 36 Prozent. Aber das grün-regierte Baden-Württemberg fällt mit einem Anteil von 24,3 Prozent erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung deutlich ab. Einen noch schlechteren Wert findet man in dem von den Grünen mitregierten Nordrhein-Westfalen, wo sich die von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ausgerufene „ökologisch-industrielle Revolution“ im Energiesektor als Luftnummer entpuppt hat (wie alles von Kraft). Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung liegt bei jämmerlichen neun Prozent.

Es gehört zum grünen Phärisäertum, Wasser zu predigen und selbst teuren Champagner zu saufen. Für die Zahlung der Beamtenpensionen hat Baden-Württemberg einen Fonds aufgelegt, der in Unternehmensanleihen investiert. Vom Fondsvolumen in Höhe von zwei Milliarden Euro sind 190 Millionen Euro in Firmen investiert, die wie die Tankstellenbetreiber Shell und Total oder der Ölkonzern Statoil mit fossilen Brennstoffen handeln – für grüne Klimaretter das reinste Teufelszeug. Selbst in Konzerne wie VW (ja, die mit den Dieselmotoren) hat die grüne Stuttgarter Regentschaft Millionenbeträge investiert. Es wundert nicht, dass sich Anleihen von Firmen, denen Grüne grundsätzlich kritisch gegenüberstehen, wie Nestle, BASF, Bayer und sogar der Umweltzerstörer Rio Tinto gleich im Dutzend finden. Selbst Alkohol- und Tabakproduzenten haben im Portfolio der grünen Landesregierung ihren Platz.

Und wer den Blick weiter schweifen lässt, dem fällt die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) auf, an der Kretschmanns Regierung maßgeblich beteiligt ist. Vertreter der Grünen, die Forderungen für mehr Verbraucherschutz vor gefährlichen Finanzprodukten wie eine Monstranz vor sich hertragen, sitzen längst in den Aufsichtsgremien. Die Bank verkauft den Kunden derart unseriöse Finanzprodukte, dass selbst die Lehman Brothers vor Neid erblasst wären. Aber das ist eine andere Geschichte, die Sie hier lesen können. Um nichts auf dieser Seite zu verpassen, bleiben Sie dran, folgen Sie dem Kieker (Button unten rechts betätigen).

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