Herrschaft des Unrechts wird fortgesetzt

Die „Herrschaft des Unrechts“, wie der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) die Regierung Merkel zu bezeichnen pflegt, dürfte im nächsten Jahr weitergehen. Da Konstellationen unter Ausschluss der führenden Blockpartei CDU unwahrscheinlich sein dürften, wird die Rostocker Pastorentochter Angela Merkel Ende 2017 vom Bundestag vermutlich wieder zur Kanzlerin gewählt werden. Die Bundestagswahl wird nichts ändern, egal wie sie ausgeht. Denn wenn Wahlen was ändern würden, wären sie ohnehin längst abgeschafft. Die deutsche Lügenprese war voll des Lobes, als Merkel am Sonntag, den 20 November 2016, ihre Entscheidung bekannt gab, wieder als Kanzlerkandidatin der CDU anzutreten (Seehofer dreht noch etwas, bis er sie auch akzeptieren wird, denn Rückgrat hat dieser Typ nicht).

Nur in ausländischen Zeitungen ist noch eine kritische Würdigung zu lesen. So kommentiert die „Neue Zürcher Zeitung“ (Schweiz): „Merkel ist unentbehrlich, wird so suggeriert. Ihre vierte Kandidatur soll als ebenso natürliche Fügung erscheinen wie ihre durch die Bundestagswahl in zehn Monaten folgende Wiederwahl zur Kanzlerin. Bundeskanzlerin Alternativlos also, genau so, wie Merkel zu regieren pflegt. Diese Sichtweise ist ebenso unsinnig wie Merkels stete Behauptung während der Euro-Krise, die immer neuen Milliardenkredite an Griechenland seien alternativlos, wolle man ein ,Scheitern Europas‘ verhindern. Und sie ist genauso falsch wie Merkels Beharren während der Flüchtlingskrise im letzten Jahr, Hunderttausende von Migranten müssten unkontrolliert ins Land gelassen werden, da man die Grenze ohnehin nicht kontrollieren könne.

Alternativlos ist Angela Merkel allenfalls für die CDU, weil die Chefin talentierte Konkurrenten um den Parteivorsitz stets verhindert hat. Nach der Beruhigung der Flüchtlingskrise glaubt heute kaum jemand, dass die Union ohne Merkel bessere Wahlchancen hätte. Deshalb hat sich neben der CDU auch die CSU nach theatralischem Grollen hinter Merkel gestellt.“

Wir fügen hier ein altes Bonmot an: Wenn Du ausländische Zeitungen lesen musst, um die Wahrheit über Dein Land zu erfahren, bist Du entweder Nordkoreaner oder Deutscher.

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