Nichts bleibt, wie es war

Für das Jahr 2016 gilt, was Willy Brandt einst über 1989 sagte: „Nichts bleibt, wie es einmal war.“ Die Konsequenzen des Anschlags auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz sind nicht allein in der Zahl der Todesopfer und Verletzten zu messen. Ganz Deutschland ist schwer verletzt worden; selbst den Bahnhofsklatschern dürfte langsam klar werden, dass man nicht nur armen Flüchtlingen die Hand gereicht hat, sondern auch Verbrechern und vermeintlichen Märtyrern, die Allahs Botschaft wörtlich nehmen. Es gilt, was Peter Scholl-Latour einst sagte: Wer sich Kalkutta ins Land holt, kriegt auch Kalkutta.

Es gehört zu den Erfahrungen aus der Berichterstattung über das Attentat, daß Lügenpresse aus der Kölner Silvesternacht sowie den Anschlägen von Moslems in Würzburg und Ansbach nicht gelernt hat beziehungsweise aus ideologischer Verblendung nichts lernen wollte. Obwohl der Tathergang in groben Zügen klar war, dass nämlich ein schwer beladener 40-Tonnen-Lkw nicht von alleine über einen Platz rollt und wie von Geisterhand gesteuert zur nächsten Straße durchfährt, sondern dass es dafür des aktiven Handelns eines Fahrers bedarf, sprachen ARD und ZDF in ihrer Sondersendungen stets vom „möglichen“ Anschlag oder von einem „Vorfall“, als sei auf dem Weihnachtsmarkt ein Glühweinkessel explodiert. Der Anschlag geschah am 19. Dezember, abends um 20.00 Uhr; selbst am 20. Dezember in der Mittagszeit, als der Generalbundesanwalt schon lange wegen Terrorismus ermittelte, sendete der NDR noch vom „möglichen Anschlag“. Nie war der Vorwurf der Lügenpresse so gerechtfertigt.

Die Politik schaffte es immerhin noch bis zu einigen Beileidsbekundungen für die Opfer. Aber schnell mischten sich Warnungen in die Trauerreden, die „Alternative für Deutschland“ (AfD) dürfe jetzt nicht von dem „Vorfall“ oder „Ereignis“ profitieren. Grünen-Chef Cem Özdemir war entsetzt, da von der AfD von „Merkels Toten“ gesprochen wurde. Dushan Wegner charakterisierte dieses Verhalten auf Tichys Einblicke: „Manche sind so von Ideologie zerfressen, dass sie an der Tat nicht die Toten stören, sondern der ,politische Nutzen‘ für den Gegner. Ich will es in aller Deutlichkeit sagen: Wenn Menschen aus dem Leben gerissen werden, es aber jemandes größte Sorge ist, dass diese Brutalität einer Partei ,nutzen‘ könnte, dann bringt jener alles mit, was es braucht, ein Psychopath genannt zu werden. Er setzt Ideologie, Parteipolitik und Sprachregelungen vor Menschenleben und Menschlichkeit.“

Und was sagt unsere Kanzlerin? Angela Merke bedauert laut Focus online, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen Flüchtling handeln könnte. Heißt das im Umkehrschluss, dass sie kein Bedauern empfinden würde, wenn die Tat von jemandem, der schon länger hier lebt, begangen worden wäre? Seit ihrem „Wir schaffen das“ war noch keine Erklärung Merkels so deplatziert.

Ganz anders der von Merkel und der Berliner Parallelgesellschaft so verachtete Donald Trump. Der künftige Präsident der USA fand klare Worte für die Tat: „Unschuldige Zivilisten wurden auf der Straße ermordet, als sie sich darauf vorbereiteten, Weihnachten zu feiern. ISIS und andere islamistische Terroristen schlachten weiterhin Christen in ihren Städten und Kirchen ab – als Teil ihres globalen Dschihad.“
 
Merkel kann dem zu Ende gehenden Jahr noch einen positiven Abschluss verschaffen – durch ihren Rücktritt.

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Eine Antwort zu Nichts bleibt, wie es war

  1. Weihnachtsmarkt Berlin oder Vor Evangelikalen wird gewarnt!

    1. Rufe wie „Allah uakbar!“, „Tötet die Ungläubigen!“ u.ä. in Bayern weisen genausowenig auf einen islamistischen Hintergrund hin wie die Herkunft aus der Al-Quaida-Hochburg Pakistan. Ggf. täuschen sie nur diesen vor (vermutlich durch evangelikale Christen oder AfD-Anhänger).
    2. Gerade die Evangelikalen schlechthin sind nämlich alle durch die Bank – ohne Unterschied – einer wie der andere – genauso Fundamentalisten wie vielleicht eventuell doch einige, wenige Muslime (wenn überhaupt!). Anschläge und Köpfungen etc.. sind bei denen nämlich auch generell durchaus grundsätzlich nicht vollkommen ausgeschlossen. Daher sollte man fairerweise immer von „Islamisten und Evangelikalen“ in einem Atemzug sprechen.
    3. „Attentate“ gibt es nicht. Höchstens „mutmaßliche Attentate“. Zuerst sind aber die wahrscheinlicheren Varianten anzusprechen: Unfall, Zufall oder Steuerung des LKW durch Aliens. Oder zum Beispiel Evangelikale…
    4. Bevor man unzulässig die Fakten „Islamist“, „Afghane“ und „Flüchtling“ miteinander verknüpft und so fahrlässig Gedankenverbrechen begeht, sollte ausgiebig daran erinnert werden, dass Frau Petry genauso diesen Vorfall hätte verursachen können. Oder die Evagelikalen.
    5. Dass deren Trainingslager und Waffenverstecke trotz intensiver Fahndung der zuständigen Organe und couragierter zivilgesellschaftlicher Aktivisten noch bislang unauffindbar geblieben sind, ist ein Beweis für die intakte evangelikale Untergrund-Infrastruktur und das hohe Maß an Disziplin der evangelikalen Terrorkader. Nähere Erläuterung dazu gibt ihnen das öffentlich-rechtliche Fernsehen oder der Imam Ihres Vertrauens.
    6. Seien Sie maßvoll im Denken und Sprechen. Bedenken Sie immer sprachliche Kollateralschäden, die aus fahrlässigem Wahrheitsdrang entstehen können: Panik, Chaos oder (was Allah verhüten möge!) am Ende die Abwahl der Kanzlerin. Seien Sie daher dankbar, dass Sie von der Genossin Kahane und ihren informellen Mitarbeitern im Internet fürsorglich begleitet werden.
    7. Bleiben Sie besonnen und begreifen Sie, dass in den Staatsmedien solange von „angeblichen Islamisten“ und „mutmußlichen Gefährdern“ gesprochen wird, solange diese nicht ein notariell beglaubigtes Mitgliedsdokument des IS bei sich führen, in dem auch die Zahlung des Mitgliedsbeitrags bestätigt wurde.
    8. Gehorsame Bürger begreifen in der ihnen eigenen Mündig- und Aufgeklärtheit sofort, dass „die Wahrheit“ zum einen nicht „den Rechtspopulisten“ nützen darf und daher täglich ab 21:45 Uhr von Frau Slomka und Herrn Kleber in sorgfältig abgewogener Dosierung dem Stimmvieh zugemessen wird. Zum anderen ist ein LKW lediglich ein LKW und ein Weihnachtsmarkt nur ein Weihnachtsmarkt. So wie ein Regionalzug ein Regionalzug ist und eine Axt eine Axt.
    9. Jede Form von Panik würde nur „den Rechtspopulisten“ nutzen.
    10. Und natürlich den Evangelikalen….

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