Ein Jahr nach Köln nichts begriffen

Fast ein Jahr nach den massenhaften sexuellen Übergriffen durch Angela Merkels Gäste auf Frauen in Köln und in anderen deutschen Städten demonstriert uns Lügenpresse, dass sie nichts begriffen hat und auch nichts begreifen will von dem, was in Deutschland und Europa vor sich geht. Den Bürgern werden nach wie vor Märchen von einer schönen heilen Welt unter Führung von unser aller Kanzlerin Angela Merkel vorerzählt, während als wahre Bedrohung unser vielfältigen und toleranten Zivilgesellschaft die Herrschaften Donald Trump und Wladimir Putin sowie ein gewisser Hofer aus Österreich dargestellt werden. Der Rest unserer Nachbarn gilt auch als überwiegend oder wenigstens teilweise böse – angefangen von Wilders in Holland, Nationalisten in Skandinavien, Faschisten in Ost- und Südosteuropa sowie ausländerfeindlichen und atomfreundlichen Schweizern. Nur in Deutschland zeigt sich eine auf erneuerbare Energien setzende, nachhaltig und vegan lebende Willkommenskultur, die treu und fest zur EU-Kommission und dem „Euro“ steht. Selbst Ereignisse wie der islamisch motivierte Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin haben zu keiner Änderung der Haltung geführt.

Widmen wir uns dem Thema „Köln“. Die staatsnahe Presseagentur adn dpa, die noch am 7. Januar 2016 über die Übergriffe in der Kölner Silvesternacht unter dem Ressortkürzel „vm“ (Vermischtes, also nicht so wichtig) berichtete und erst danach auf „pl“ (für Politik, also wichtig) umschaltete, schreibt in einem Rückblick (Autor: Jonas-Erik Schmidt): „Viele ziehen ihre Schlüsse allerdings, bevor darüber Gewissheit herrscht.“ Dahinter verbirgt sich die übliche Arroganz von Lügenpresse: Es hat nur stattgefunden, was diese berichtet – und was sie nicht berichtet, hat folglich nicht stattgefunden. Doch dieses Monopol ist auch wegen und durch die Kölner Ereignisse gebrochen: Die Wahrheit bahnt sich über das Internet Bahn, was Lügenpresse und Politik sofort über ein „postfaktisches Zeitalter“ lamentieren lässt, weil sie Angst um ihr Monopol auf „Fake News“ haben. Politiker rufen daher nach Kontrolle des Netzes und nach Verboten.

Bei adn dpa wird ein Philosoph namens Wolfram Eilenberger zitiert, der wenigstens ansatzweise erkannt hat, was Köln nach sich zog: „Es war eine Art Schubumkehr. Im Herbst 2015 hatte man mit dem Lob der Willkommenskultur vollkommen übersteuert. Die Silvesternacht löste in diesem Umfeld einen umso größeren Gegenschub aus.“ adn dpa räumt dann auch ein: „Dieser Schub trifft auch die Medien, denen manche vorwerfen, zu zögerlich berichtet zu haben.“

Ja so war es, und sie haben mit voller Absicht zu zögerlich berichtet. Als sie erwischt wurden, übten sich Lügenpresse-Vertreter in Vernebelungstaktik. So Lorenz Maroldt vom siechenden Berliner Tagesspiegel: „Weil nahezu alle großen Zeitungen und Sender zunächst einmal recherchieren wollten statt meinen und nur knappste Meldungen brachten, kam schnell der falsche Vorwurf auf, hier würden aus politischen Gründen Nachrichten unterdrückt.“ So war es aber, Herr Maroldt, und als sich noch am 4. Januar 2016 das ZDF weigerte, über Köln zu berichten, waren das Internet (aber auch die Lokalteile der örtlichen Dumont-Lügenpresse) voll mit Nachrichten über die Kölner Silvesternacht und die unzähligen Anzeigen bei der Polizei. Der WDR, ein zwangsabgabenfinazierter Sender mit etlichen tausend Mitarbeitern mit Sitz in Köln (!) war tagelang außerstande, ein Ortsgespräch mit der Kölner Polizei zu führen und sich den Sachverhalt bestätigen zu lassen. Aber wenn irgendwo eine ausländerfeindliche Parole in die Wand eines Pissoirs geritzt wird – dann recherchieren sie tagelang.

Gelernt hat Lügenpresse nichts daraus, wie der tragische Fall der – vermutlich von einem Merkel-Gast – ermordeten Freiburger Studentin Maria L. zeigt und wie es weit eindrucksvoller der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt demonstriert. Obwohl die Ermittlungen der Freiburger Polizei zur Festnahme eines „unbegleiteten minderjährigen Flüchtlings“ aus Afghanistan führten, war dieses Ereignis der zwangsgebührenfinanzierten „Tagesschau“ am 4. Dezember keinen Satz wert. Während die Aufklärung des brutalen Verbrechens in allen privaten Radiosendern rauf und runter lief, das Internet voll von Berichten war, meldete die ARD – nichts. Auf Facebook wiegelte die ARD ab, der Fall habe nur regionale Bedeutung, der Verdächtige gelte bis zur Verurteilung als unschuldig, und bei Minderjährigen sei der „besondere Schutz von Jugendlichen und Heranwachsenden zu beachten – unabhängig von deren Herkunft“. Ob so viel Rücksichtnahme geübt wird, wenn er paar besoffene deutsche Jugendliche „Ausländer aus“ lallen oder den rechten Arm heben würden?

Erschreckend war der Umgang der Staatssender mit dem Anschlag in Berlin. Der amerikanische Sender CNN war kurz nach Bekanntwerden des Anschlags auf Sendung, hatte einen Reporter vor Ort und griff für sein weltweites Programm auf aktuell erstelltes Filmmaterial deutscher privater Sender (WELTN24) zurück. Beim deutschen Staatsfernsehen tat sich derweil – wie gewohnt – nichts, wenn man von Texteinblendungen ins laufenden Unterhaltungsprogramm absieht. Brauchten ARD und ZDF erst eine Sprachregelung? Als die Sondersendungen begannen, wurde auf beiden Staatskanälen versucht, den bisher schwersten Anschlag in Deutschland zum „Vorfall“ oder „Ereignis“ herunterzuspielen.

Dazu passt, dass der Deutsche Bundestag nach einem Bericht des „Münchner Merkur“ nicht daran denkt, eine Gedenkstunde für die Opfer des Anschlags abzuhalten. Die Inschrift am Reichstagsgebäude „Dem deutschen Volke“ wirkt inzwischen wie Hohn. Die, die in dem Gebäude sind, wollen doch vom deutschen Volk nichts mehr wissen. Sie hassen es.

Aber bald werden sie es fürchten…

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