Berliner Koch mag kein veganes Essen

Der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ist der Kern des kommenden Grünen Reiches. Hier sind alle grün oder rot, gegen rechts, für Vielfalt und Toleranz, für fairen Handel und selbstverständlich für erneuerbaren Strom.

Bundestagskandidaten heißen hier Cansel Kiziltepe (SPD) oder Timur Husein (CDU) – alles Ausdruck der in diesem Bezirk besonders weit fortgeschrittenen „Umvolkung“, wie die CDU-Bundestagsabgeordnete Bettina Kudla solche Entwicklung zu bezeichnen pflegt.

Auch Fleisch essen geht hier nicht mehr. Während wenige Kilometer weiter westlich Agrarminister Christian Schmidt (CSU) gegen vegane Currywurst und vegetarische Schnitzel zu Felde zieht, ist die Schweinefleisch-Fraktion in Friedrichshain-Kreuzberg bereits auf dem Rückzug. Nach 30 Jahren wirft der Pächter der Rathauskantine im Kreuzberger Rathaus, Jürgen Palla, hin. Er will der Zivilgesellschaft kein verganes Essen kochen, wie das bald überall verlangt werden wird. „Das tue ich mir nicht an“, so sein Kommentar zum Anzeigenblättchen „Berliner Woche“.

Eine Bewerbung als Kantinenpächter im Bundesumweltministerium kann sich Palla sparen. Bei Ministerin Barbara Hendricks (SPD) gibt es nämlich auch nur noch veganes Essen für die Gäste.

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