Die Einstimmigen

So viel DDR war nicht mehr seit dem Fall der Berliner Bauer. Mit 605 von 605 Stimmen wurde Martin Schulz zum neuen Vorsitzenden der SPD gewählt. Schulz hat sich sogar selbst gewählt, wie dem Ergebnis zu entnehmen ist. 100 Prozent hatte noch kein SPD-Vorsitzender als Wahlergebnis.

Der letzte, der auf solche Quoten kam, war der Genosse Erich Honecker von der SED. Der hat auch immer für sich gestimmt. Wenn man nach Gemeinsamkeiten der Hundertprozentigen sucht (uns fällt da noch ein Name ein, aber den wollen wir hier nicht nennen), dann findet man ihre absolute Selbstverliebtheit, Unfähigkeit zur Selbstkritik und totale Realitätsverweigerung. Damit hat Honecker die DDR ruiniert, und Schulz wird als Kanzler das Werk von Angela Merkel vollenden und Deutschland zerstören.

Das ist die Botschaft des 19. März 2017. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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Eine Antwort zu Die Einstimmigen

  1. Ich habe nicht alle Protokolle durchforstet, meine aber, die ostzonalen Genossen hätten sich, wie der große Bruder in Moskau, immer „nur“ mit den üblichen „Neunundneunzig Komma“ begnügt.
    100% wären wohl selbst denen zu peinlich gewesen…

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