Erschütterungswellen aus der Türkei

Der Ausgang des Referendums in der Türkei kann in seiner desaströsen Wirkung auf das rot-grün-schwarze System gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Nach Brexit, den österreichischen Präsidentschaftswahlen und der Wahl Donald Trumps hat das Wahlergebnis vom Sonntag eine verheerende Wirkung auf die vom politisch-medialen Komplex nur noch mühsam verteidigten Narrative des Multikulti und der Staatsauflösung. Die ersten drei Ereignisse signalisiertem dem wachen Bürger, dass es tatsächlich auch anders geht, dass die Merkel-Obama-Junckers-Draghi-Politik eben nicht „alternativlos“, sondern sehr wohl auch abwählbar ist. Allein, dass diese reale Möglichkeit von „Alternativen“ überhaupt in die Nachrichten und damit in die Hirne und Diskussionen der Bürger dringen konnte, ist fatal für die herrschende Klasse.

Das Türkei-Referendum aber ist – unter anderen Vorzeichen – ein weiterer, schwerer Schlag für die antideutsche Politikerkaste, die am Narrensaum der Altmaiers, Göring-Eckhardts, Merkels, Bedford-Strohms, Bsirkses und Schulzens so emsig an der Abschaffung des Landes, seiner Identität und seines Volkes arbeitet.

Denn die Türken haben am Sonntag gleich mehrere Erschütterungswellen los getreten:
1. Der Türkei ist Europa egal. Das ganze Betrittsgetue fand, wie jeder seit Jahren weiß, ohne wirkliche gemeinsame Wertegrundlage statt.

2. Eine liberale Gesellschaft macht aus islamischen Nationalisten eben keine liberalen Bürger. Sondern, im Gegenteil: Sie lässt ihnen die Räume, um noch radikaler und nationalistischer zu werden, als ihre Landsleute zuhause. Aufgehetzt durch deutsch finanzierte DITIB-Hetzer, Imame und Politiker führte dies dazu, dass fast zwei Drittel der hier wahlberechtigten Türken für Erdogans Präsidialdiktatur stimmten.

3. Die Integration ist nicht gescheitert – da sie von den Deutschen nie wirklich eingefordert wurde. Statt dessen warfen sie mit doppelten Staatsbürgerschaften, Opferkult und Sonderregelungen alles über Bord, was in der türkischen Community die Liberalen Demokraten hätte stärken können.

4. Der rot-grüne Multikulti-Wahn ist nun final ad absurdum geführt. Claudia Roth liebt die Türkei, Deutschland hasst sie. Die Quittung dafür lebt millionenfach in Dortmund, Köln, Stuttgart und Berlin.

5. Offenbar wird nun, dass der von der Merkel-Regierung los getretene, millionenfache illegale Zustrom von Ausländern nur auf der Basis eines Abkommens mit einem Regime eingedämmt wird, das politisch eigentlich nicht satisfaktionsfähig ist.

6. Deutsche und Europäer beginnen, wieder in den Kategorien von Nationen, Völkern und Kulturen zu denken und zu handeln. Das ist gut so.

Diese Punkte sind vom medialen Mainstream als gefährlich erkannt worden – und genau deshalb werden Sie, liebe Bürger, in den nächsten Wochen kaum etwas dazu lesen und hören können. Achten Sie doch mal darauf:

Erfolgt eine Absage der EU-Beitrittsverhandlungen? Werden wir DITIB-Funktionären das Handwerk legen und Imame zwingen, auf Deutsch zu predigen? Wird die doppelte Staatsbürgerschaft endlich wieder abgeschafft? Wird ein einziger Grüner sich zur Lebenslüge „Multikulti“ äußern? Wird Merkels Türkei-Deal grundsätzlich in Frage gestellt? Wird die Verteufelung von Bürgern, die in den Kategorien Volk, Nation und Vaterland denken, aufhören?

Wir tippen ganz feste darauf, dass wir statt dessen hunderte Reportagen aus der Türkei, Interviews mit dortigen randständigen linken Oppositionellen und hierzulande ganz viele „Jetzt-erst-recht“-Freundschafts-Demos und -Leitartikel werden ertragen müssen. Und natürlich, gaaaanz wichtig: „Man muss zur Kenntnis nehmen, dass die fehlende Willkommenskultur dazu beigetragen hat, dass selbst Menschen, die ihr ganzes Leben in Deutschland verbracht haben, die hier geboren sind, sich dennoch fremd fühlen. Man sollte über neue Bemühungen zur Integration nachdenken.“ (H. Kazim, SPON-Ausländerspezialist).

Womit wir endlich wieder am Ausgangspunkt allen, allen Übels wären:

Deutschland ist schuld.

Selbst am Ergebnis eines Referendums von 80 Millionen Türken.

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