GroKo dreht nach rechts

Um weitere Erfolge der „Alternative für Deutschland“ (AfD) zu verhindern, dreht die Große Koalition nach rechts. Mit großem Getöse werden ein paar Flüchtlinge nach Afghanistan abgeschoben, damit Blödmichel glaubt, das Flüchtlingsproblem werde durch Rückführungen gelöst. Lügen- bzw. Lückenpresse verschweigt oder vernebelt von Merkel-Gästen begangene Straftaten, so zum Beispiel die Verdopplung der Zahl der Gruppenvergewaltigungen (von 254 auf 524 Fälle von 2015 auf 2016; Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik).Solche Taten werden erfahrungsgemäß zumeist nicht von jungen Deutschen begangen. Dass die Strategie funktioniert, hat zuletzt das Wahlergebnis in Schleswig-Holstein gezeigt. Und das Wahlergebnis in Nordrhein-Westfalen wird es vermutlich auch zeigen.

Zu den weiteren Vernebelungs- und Täuschungsaktionen gehören Ankündigungen, es werde jetzt etwas gegen die wachsende Zahl von Wohnungseinbrüchen unternommen. Dieser besonders schwere Eingriff in den absoluten Privatbereich des Menschen ist den Politikern seit Jahren völlig egal. Dass alle vier Minuten in Deutschland eine Wohnung ausgeraubt wird und dieses Land inzwischen einer Räuberhöhle ähnlicher ist als einem zivilisierten Staatsgebilde, interessiert die unter starkem Polizeischutz in der Berliner Parallelgesellschaft lebende Politikerkaste nicht. Während ein Handtaschenraub in der „Parlamentarischen Gesellschaft“, wo sich Abgeordnete vorzugsweise aufzuhalten und fürstlich zu speisen pflegen, unmöglich sein dürfte, ist Taschendiebstahl im eine Straße weiter fahrenden Bus der Linie 100 eine Alltagserscheinung. Da sind oft mehr Taschendiebe als Fahrgäste anzutreffen.

Jetzt hat die Große Koalition schärfere Strafen für Einbrecher beschlossen. Das ist eine der größten Luftnummern der Kriminalitätsbekämpfung. In einem lichten Moment hat selbst ein Organ von Lügenpresse das erkannt. Die Mitteldeutsche Zeitung schreibt am 11. Mai 2015: „Ein Problem besteht darin, dass die Aufklärungsquote zu gering ist. Sie liegt – wenn man die Zahl der durchgeführten Gerichtsverfahren zugrunde legt – bei kaum mehr als zwei Prozent. Die eigentliche Hürde für die Polizei ist, die jeweiligen Einzeltäter oder Banden überhaupt zu schnappen und anschließend gerichtsfeste Beweise zu liefern. Wenn beides nicht gelingt, ist das Strafmaß, das das Gesetz vorgibt, am Ende zweitrangig.“

Das ist schon seit langem bekannt. Hier ein Bericht aus Mai 2016, der sich mit der Manipulation der Aufklärungsquote befasst.

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2 Antworten zu GroKo dreht nach rechts

  1. Alter Berliner schreibt:

    „Da sind oft mehr Taschendiebe als Fahrgäste anzutreffen.“
    .
    Solche extremen Übertreibungen verpassen dem Text leider einen gewissen Hautgout. Man denkt automatisch = ist der Rest und sind die anderen Beiträge womöglich auch so…?
    Ironie ja. Gerne. Aber unlustige Übertreibungen, die die Grenze zur Lüge überschreiten, bitte nicht.

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