Verrat an christlichen Werten durch Merkel und CDU/CSU

Wieder einmal sind es ausländische Zeitungen, die den richtigen Ton zur vielleicht folgenreichsten Entscheidung des Deutschen Bundestages in der jüngeren Geschichte treffen. Dass Kanzlerin Angela Merkel den Weg für die Abstimmung über die Homo-Ehe („Ehe für alle“) im Bundestag freigemacht hat, kritisiert die polnische Zeitung Rzeczpospolita:

„Das ist eine schlechte Entscheidung aus der Perspektive der christlichen Identität Europas. Denn die Mehrheit der Kirchen spricht sich gegen gleichgeschlechtliche Ehen aus. … Die Entscheidung ist auch schlecht aus der Perspektive Polens. Denn durch sie wird Polen sich noch stärker von den Ländern des ‚alten Europas‘ unterscheiden. Sowohl in der Abtreibungsfrage, als auch in der Frage der Homo-Ehe ist unser Land den christlichen Wurzeln Europas deutlich treuer als die westlichen Staaten. Wir sollten keine Zweifel daran haben, dass das gegen uns verwendet werden wird. Aber wir sollten uns auch nicht einreden lassen, dass wir deshalb schlechter sind. Ganz im Gegenteil, vielleicht ist es an der Zeit, den Stolz auf das Christentum zu zeigen und Paraden mit dem Titel ‚Catholic Pride‘ zu organisieren?“

Zynisch beginnt der Kommentar der ungarischen Zeitung Mozgástér:

„In Deutschland gibt es zurzeit kein wichtigeres Thema als die Homo-Ehe. Das Thema bereitet selbst dem deutschen Durchschnittsbürger schlaflose Nächte. Schließlich fordern die Massen ihre Einführung. Gibt es keine Homoehe, gibt es auch keine deutsche, ja keine europäische Zukunft! … Wegen des Koalitionszwangs in Deutschland mussten die ‚Christdemokraten‘ bei dem Thema nun klein beigeben und sich der gewohnten Erpressung durch die Linke beugen. Freilich, in solchen Fällen wird stets auf die ‚gesellschaftlichen Ansprüche‘ verwiesen. Doch sind das Ansprüche, die von der Homo-Lobby selbst geschaffen wurden, und zwar ebenfalls durch Erpressung, Drohung und Verleumdung. Schließlich hat sie es in der westlichen Welt erreicht, dass Gegner der Homoehe sogleich als homophob abgestempelt werden.“

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3 Antworten zu Verrat an christlichen Werten durch Merkel und CDU/CSU

  1. Gassenreh schreibt:

    Das eigentlichen Problem ist die Homo-Adoption von Kleinkindern: Sicher wird das volle Adoptionsrecht hinzukommen. Aber das eigentliche Kindeswohl steht nur bedingt im Mittelpunkt der gleichgeschlechtlichen Adoptionswünsche und ist auch durch sicher in vielen Fällen gegebene, beachtliche Liebeszuwendung nicht zu garantieren. Denn eigentümlicherweise wird durch diejenigen, welche Freiheit in jeder Beziehung fordern, eine Beschneidung der Freiheit der Kinder billigend in Kauf genommen.
    Im Gegensatz zu einem Kind in einer Vater-Mutter-Gruppierung, erleidet das in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung heranwachsende Kind eine gewisse Deprivationssituation bzw. Diskriminierung, da ihm der enge Kontakt mit der Gegengeschlechtlichkeit verwehrt bleibt (Fehlende Aktivierung von wichtigen Spiegelneuronen).
    Die Frage nach dem Wohl des Kindes wird hier bei der versuchten Verwirklichung abstrakter Gleichheitsideen oder dem Versuch der Beseitigung eines auszuhaltenden, vielleicht unangenehmen Defizits, in der Regel gar nicht erst gestellt.
    [Einzelheiten über „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4 nachzulesen]

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