Gender-Debakel in Peru – Aber die Nachricht wird verschwiegen

Was unseren linksgrüngenderversifften Qualitätsjournalisten in den Kram passt, wird gesendet und gedruckt. Was nicht in den Kram passt, fällt unter den Tisch – wie zum Beispiel die krachende Niederlage der Gender-Ideologen in dem südamerikanischen Land Peru. Am 7. Dezember 2017 meldete wenigstens die Internet-Zeitung „Freie Welt“, die allerdings zur deutschen Opposition zählt: „Es bleibt, wie es war: kein Gender in Peru. Das Kultusministerium hat bekannt gegeben, dass der alte Lehrplan aus dem Jahre 2009 nicht durch einen neuen Plan, der sich an der Gender-Ideologie orientiert, ersetzt werden soll. Gender kommt also vorerst nicht in die Schule. Ein Erfolg der Proteste! Unter dem Motto ,Hände weg von meinen Kindern‘ (#ConMisHijosNoTeMetas) waren Millionen Peruaner in den letzten Monaten auf die Straßen gegangen, um gegen die Einführung der Gender-Ideologie in den Schulen zu demonstrieren. Sie waren erfolgreich! So liest man auf kultur-und-medien-online.

Die Protestbewegung war von der katholischen Kirche und von den Lehrerverbänden angeführt worden. Sie könnte zum Modell für andere Länder Lateinamerikas werden. Auch in Ecuador, Costa Rica und Uruguay wird versucht, Gender in die Schulen einzuführen.“

Am 9. Dezember 2017 folgte ein Bericht in der „Epoch Times“, die ebenfalls nicht im Ruf steht, dem Berliner politisch-medialen Komplex nahe zu stehen. Dort heißt es: „Die peruanische Regierung zieht einen nationalen Schullehrplan aus dem Jahr 2016 zurück, der wegen seiner ,Gender-Ideologie‘ vielfach kritisiert wurde. In einer Erklärung vom 24. November gab das peruanische Bildungsministerium bekannt, dass stattdessen eine 2009er-Version des nationalen Lehrplans wieder an die peruanischen Schulen zurückkehrt. Das alte Curriculum enthält nicht die in die 2016er-Version eingearbeiteten Konzepte der Gender-Ideologie. ,The Nation Catholic Register‘ berichtete.

Die Ankündigung wurde von einer Aktivisten-Gruppe mit dem Hashtag #ConMisHijosNoTeMetas (,Finger weg von meinen Kindern‘) als ein ,Sieg für die Eltern‘ gefeiert. Im März 2017 organisierte die Gruppe Märsche in dem südamerikanischen Land. Mehr als 1,5 Millionen Menschen nahen daran teil. Sie demonstrieren gemeinsam gegen die Geschlechter-Ideologie.

Der nationale Grundschulen-Lehrplan für 2017 wurde Ende 2016 vom Bildungsministerium genehmigt, trotz Kritik von Eltern, Lehrern, der katholischen Kirche und mehreren christlichen Gruppen im Land.“

Und was stand davon in den deutschen Mainstream-Medien, besser bekannt unter den Bezeichnungen Lügenpresse oder Lückenpresse? Nichts. Über die monatelangen Proteste hatte das rechte Magazin Compact bericht – und auch einer „Infostelle Peru“ war was aufgefallen: Auf der Seite dieser linken Südamerika-Aktivisten (trauern immer noch Che Guevara nach) berichtete eine Sandra Lassak (unterrichtet feministische Theologie in Lima) von Demonstrationszügen von „homophoben Fundamentalisten“, an denen sich tausende Menschen beteiligt hätten.

Aber als es in den Kram passte, liefen die Mainstreammedien zur Hochform auf: Ein kleiner peruanischer Bauer hat den Energiekonzern RWE verklagt, weil dessen (man ahnt was jetzt kommt) Kraftwerke Kohlendioxid ausstoßen. Dieses Kohlendioxid von RWE lässt angeblich einen Gletscher oberhalb der Hütte des Bauern in Peru abtauen. Das Wasser ergießt sich in einen Stausee, dessen Damm brechen und die Hütte des Bauern und ihn selbst wegschwemmen wird. Alle berichteten, die Tagesschau kommentierte sogar, was bis heute auf der Homepage nachzulesen ist. Die Geschichte vom armen David, der gegen den großen und stinkenden Goliath klagt, klingt so toll, als sei sie von Medien-Dramaturgen in Berlin-Mitte zusammengestrickt worden. Das ist sie in großen Teilen auch. Hinter dem Bericht – bei der Tagesschau wird ein Hinweis gegeben – steckt eine Organisation namens „Germanwatch“, ein kleiner Verein von vielleicht 500 Mitgliedern, der Stimmung gegen die deutsche Wirtschaft, ihre Unternehmer und Arbeitnehmer macht. Die Organisation ist ein NGO und ist wie das Stromverkaufsunternehmen Greenpeace oder der Abmahnverein Deutsche Umwelthilfe dem politisch-medialen Komplex in Berlin zuzurechnen, wo sich die NGOs, Redaktionen und Blockparteien die Bälle gegenseitig zuspielen. Keine dieser NGOs ist demokratisch legitimiert. Trotzdem bestimmen sie regelmäßig die Nachrichtenlage.

Aber im Internet-Zeitalter lassen sich trotz Netzwerkdurchsetzungsgesetz von Heiko Maas (SPD) keine Nachrichten mehr unterdrücken. Die Wahrheit kommt immer ans Licht – mögen Lügenpresse und Staatssender das noch so oft verhindern wollen. Sie machen sich mit Geschichten wie von dem Germanwatch-gesponserten Kleinbauern einfach nur lächerlich. Die Story hat den Karl-Eduard-von-Schnitzler-Preis für Qualitätsjournalismus verdient.

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2 Antworten zu Gender-Debakel in Peru – Aber die Nachricht wird verschwiegen

  1. Pingback: Was mainstream über Peru berichtet und was nicht und der Einfluß der NGO Gruppe German Watch | HEIMDALL WARDA – Die das Gras wachsen hören

  2. peter schreibt:

    Gut aufgedeckt.

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