Die „böse“ Kaffeekapsel

„Heller Wahnsinn“: Die Trickser der selbsternannten „Deutschen Umwelt Hilfe“ (DUH) haben es mal wieder auf die Seite Eins einer Tagesszeitung geschafft. Ihr neuer Feind (nachdem sie seit Jahren die deutsche Diesel-Technologie, die die sauberste und sparsamste Motorentechnik der Welt ist, bekämpfen): die böse, böse Alu-Kaffeekapsel. „8.000 Tonnen Kapsel-Müll“ fielen, so zitiert die „Süddeutsche Zeitung“ die DUH, „2016 hierzulande an“.

Das ist aber wirklich erschütternd – denkt der linksgrün verpeilte Leser und lässt sein vernunftentwöhntes Hirn nun noch ein wenig kürzer kreiseln als zuletzt (wie etwa beim jüngst gefakten „Eisbärentod durch Klimawandel“. Denn wie immer lebt auch diese Umweltpropaganda davon, dass die meisten Deutschen überhaupt keine volkswirtschaftlichen Zusammenhänge mehr kennen. Gleichzeitig werden geschickt Bezüge zu den wahren Dimensionen eines „Skandals“, den die rund 4,6 Millionen per Kapsel zubereiteten Kaffeetassen stellen sollen, ausgeblendet.

Wie aber sind die Fakten? Deutschlands Volkswirtschaft verbraucht pro Jahr 3,4 Mio Tonnen Aluminium und gehört damit zu den Spitzenreitern weltweit. Durchschnittlich sind das fast 24 Kilogramm pro Einwohner, die die brummende Volkswirtschaft am Laufen halten. In welchem Verhältnis stehen da bitte die zwei Kaffeekapseln, die jeder Deutsche im Monat verbraucht? Der Durchschnittsdeutsche verbraucht somit zum Kaffeekochen mit Kapsel jährlich 48 Gramm Aluminium – ein im Übrigen voll recyclingfähiges Metall, dass über den deutschen Wertstoffkreislauf auch mit hohen Quoten rückgewonnen wird. Die 48 Gramm Alu, die der kaffeekapselbrühende Deutsche jährlich verwendet, kosten übrigens auf dem Rohstoffmarkt rund 50 Cent.

Wenn man dann noch beachtet, dass der Marktanteil des Kapselkaffees gerade einmal 5,6 Prozent beträgt, wird die „Dimension“ dieses herbeiphantasierten „Skandals“ vollends deutlich.

Nein, der DUH und den ihr blind folgenden Medien geht es nicht um die Umwelt oder um Rohstoffsicherung. Es geht um die Erziehung eines gewissensgeplagten Volkes, das in täglichen Bußgängen für die Existenz auf Erden Ablässe zahlen soll. Dafür wird es weichgeklopft, Tag für Tag. Und deshalb ist der Beitrag in der Süddeutschen auch mit dem Mantra aller Bußprediger betitelt: „Sünde, was sonst?“

Zu früheren Lügen-Kampagnen und zum Demokratiedefizit der Deutschen Umwelthilfe geht es hier und hier lang.

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