Europas Spiel mit dem Feuer

Russen- und Putin-Bashing ist Mode in Europa. Während ihre Länder wirtschaftlich und kulturell absacken und zugleich von moslemischen Invasoren geflutet werden, blicken die Europäer voller Verachtung auf den gerade wiedergewählten Wladimir Putin und das russische Volk, unterstützen sehr fragwürdige Gestalten, die die Ukraine beherrschen, und sie stellen die Zugehörigkeit der Krim zu Russland in Frage. Dabei gehört die Krim zu Russland wie der Kreml zu Moskau.

Der Giftgasanschlag auf den früheren Doppelagenten Sergej Skripal in Salisbury (Großbritannien) wirft Fragen auf, die bisher nicht beantwortet wurden und offenbar auch nicht beantwortet werden sollen. Sonst hätten britische und europäische Regierungen eine internationale Untersuchungskommission einsetzen können, die den Anschlag aufklärt. Das ist nicht passiert.

Ein russischer Freund wies uns auf vier Tatsachen hin:

1. Das angeblich verwendete Nervengift „Nowitschok“ ist für jeden, der damit in Berührung kommt, sofort tödlich. Skripal und seine Tochter leben noch, ein Polizist wurde sogar wieder aus dem Krankenhaus entlassen.

2. Das Gift wurde in einer Anlage in der Stadt Nukus im heutigen Uskbekistan hergestellt. Amerikanische Spezialeinheiten haben die Anlage bis vor zwei Jahren dekontaminiert.

3. Der Erfinder von „Nowitschok“, Wil Mirsajanow oder nach anderer Schreibweise Mirsoev, lebt seit Jahrzehnten in den USA.

4. Die Formel zur Herstellung von „Nowitschok“ ist im Internet zu finden.

Das alles rechtfertigt keine Sanktionen und keine Ausweisungen von russischen Diplomaten. Russland zu beschuldigen, sei voreilig gewesen und ein Fehler, denn niemand wisse wirklich, woher das Gift stamme, gab zum Beispiel Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) zu bedenken. Laut Kubicki suchen die Nato und der Westen nach einem Feind, um die eigene Existenz und höhere Rüstungsausgaben zu rechtfertigen. Das Bündnis solle „statt dessen erst mal vor der eigenen Haustüre kehren“, was seine Werte betreffe, sagte Kubicki mit Blick auf das Nato-Land Türkei, das die syrische Region Afri annektieren wolle.

Es ist Ausdruck einer perfiden Doppelmoral, Russland die Annexion der Krim vorzuhalten und im Fall der Türkei wegzuschauen bzw. die Türkei vor allem mit deutschen Waffen hochzurüsten.

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5 Antworten zu Europas Spiel mit dem Feuer

  1. zimmermann365 schreibt:

    Ein „Spiel mit dem Feuer“ ist es nur zu Lasten von uns doovem Pack. Wenn aus dem idiotischen Verhalten der „Kanzlerin“ ein Brand entstehen sollte, setzt sich die „Elite“ rechtzeitig ab und bringt sich in Sicherheit. Die Merkel hat sich nicht umsonst ein Anwesen in Uruguay (oder Paraguay?) zugelegt und BER steht für schnellen Abflug bereit.Die Leidtragenden sind nur das Volk. Allerdings hoffe ich immer noch, dass es sich die BW-Führung überlegen wird, ob sie sich dann tatsächlich auf einen völlig aussichtslosen Konflikt mit Russland einläßt. Obwohl natürlich die heutige BW nicht mit der BW vor der „Wende“ zu vergleichen ist. Die damalige BW wurde, abgesehen von uns Nachwuchs-Offizieren, von Offizieren geführt, die schon bei der Wehrmacht Offiziere waren und vor denen wir Jungspunde voller Hochachtung waren. Das heutige Offizierskorp – besser ich behats für mich was ich davon halte. Bei der Polizei siehts ähnlich aus – in den Siebzigern/Achtzigern waren die Polizisten noch Teil des Volkes, wogegen heute die Polizei näher an der antifa steht als am Volk. Aber ich bin sicher, Putin weiß zu unterscheiden zwischen deutschem Volk und deutschen Politikern. Erst vor kurzem hat er in einem Interview geäußert, dass er es für absolut blödsinnig hält, dass sich die heutigen Deutschen Asche aus Haupt streuen und sich fortwährend dafür entschuldigen, was frühere Generationen getan haben.

  2. Leider enthalten heute nur noch in Ausnahmefällen Nachrichten oder sog. „Dokumentationen“ seriös aufbereitete Informationen. Die meisten um die RF-Wahl gesendeten Beiträge bemühten sich beispielsweise nicht einmal mehr um das Deckmäntelchen „ausgewogener Journalismus“, sondern wirkten wie manipulative Werbefilmchen für den „Kalten Krieg 3.0“, man entwarf eine Cyberkriegsmacht RF samt Hacker-Armee und „rechtsextremen Netzwerken“ (ausführlich: https://kirchfahrter.wordpress.com/2018/03/21/ein-krieg-ein-krieg-ein-fernsehsender-fuer-einen-krieg/). Zwangsfinanzierte öffentlich-rechtliche Sender machen sich offen zum Büttel der US-Geheimdienste (https://kirchfahrter.wordpress.com/2018/03/20/zdf-propaganda-oder-staatliche-propaganda-gibt-es-nur-in-russland/) und fabulieren von „Angriffen auf die amerikanische Demokratie“.
    In Demokratien „knallt“ es erfahrungsgemäß, wenn der medial gezielt geschürte Volkszorn am Siedepunkt ist…

  3. In seiner (inhaltlich sonst durchaus ansprechenden) Dokumentation über „Väterchen Don“ (https://www.wdr.de/programmvorschau/wdrfernsehen/sendung/2018-03-16/43076249/die-lange-pleitgen-nacht.html, abgerufen 29. März 2018) moniert der sich gerne gedankenvoll und weise gebende Fritz Pleitgen beispielsweise, dass die russisch-orthodoxe Kirche allen Ernstes kein „liberales“, sondern „orthodoxes“ Gedankengut verbreite und „die Bergpredigt“ nicht auf „andere Religionen“ anwende. Der Hobby-Theologe wurde von einem Mönch freundlich auf den Umstand hingewiesen, dass der Islam allen, die Mohammed nicht als „Prophet“ anerkennen, buchstäblich den berühmten „Kopf kürzer“ mache. Worauf von Herrn Pleitgen dazu nichts mehr zu hören war…

  4. U.Kleiner schreibt:

    Hallo Kieker,
    ich finde kein Impressum. Das ist für mich aber wichtig, um Euch einzuordnen und Eure Artikel für glaubwürdig zu halten. Wer schreibt bei Euch?
    Gruß Uli

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