Der Elefant steht schon im Zimmer

Die Folgeerscheinungen der von der Merkel-Regierung zu verantwortenden Masseneinwanderung sind ein Klacks im Vergleich zum Euro-Zusammenbruch als Folge der nächsten Finanzkrise, die in 18 Monaten bis zwei Jahren beginnen könnte. Solange hält das bereits unter massivem Druck stehende Euro-System vielleicht noch, ehe es durch den von den USA ausgehenden Zinsdruck zusammenbricht und weil Italien aus diesem Grund pleite gegangen sein wird. Bald werden alle am Geldgeschäft Beteiligten das Vertrauen in eine Währung verlieren, deren Zentralbanksystem Targestsalden in Billionenhöhe auflaufen lässt – Salden, die nicht mehr ausgeglichen werden können, weil zum Beispiel Italien seine Schulden von 500 Milliarden Euro gar nicht zurückzahlen kann an Deutschland. Was heute im Rahmen der Euro-Währung stattfindet, wäre früher als das Schaffen von Kriegsgründen bezeichnet worden.

Merkel und der in Deutschland Heldenstatus genießende französische Präsident Macron haben daher nicht ohne Grund bei ihrem Treffen auf Schloss Meseberg eiligst Regelungsvorschläge zur Stabilisierung des Finanzsystems und vor allem zur Rettung der Deutschen Bank sowie des französischen Bankensystems gemacht. Sie ahnen, dass der Elefant schon im Zimmer steht, seine wahre Größe kennen sie nicht. CDU- und CSU-Haushälter wie Hans Michelbach empören sich noch über Schattenhaushalte und drohende Transferunion. Sobald sie den Rüssel des Elefanten zu sehen bekommen, werden sie still sein wie verängstigte Kinder und allem zustimmen, was die Herrscherin im Kanzleramt will. Die CSU wird einknicken – wie immer.

Für den Durchschnittsbürger stellt sich die künftige Lage – etwas drastisch formuliert – so dar: Er wird von Merkel-Gästen über Straßen und Plätze gejagt, und wenn er es bis nach Hause schaffen sollte, wird er feststellen, dass ein erspartes Vermögen weg ist, als ob Räuber sein Haus heimgesucht hätten. So ist das in einem Land, in dem Räuberbanden gut und gerne leben – sowohl im Reichstag als auch auf dem Berliner Alexanderplatz.

Da wir heute etwas schreibfaul sind, lassen wir es, uns damit zu befassen, dass weder Merkel noch ihre rechte Hand, der Innenminister Horst Seehofer, etwas davon gewusst haben wollen, dass Merkel-Gäste mit Wiedereinreisesperre doch wieder einreisen konnten. Nur so viel: Das ist Hippie State vom Feinsten: Erst Einreisesperren verhängen, um dann die Gesperrten mit Hurra zu begrüßen und ihnen Sozialhilfe zu zahlen, eventuell auch mal einen Heimaturlaub im IS-Trainingslager.

Die „Bayernpartei“ (ja, die gibt es noch!) hat den Berliner Wahnsinn am 19. Juni 2018 sehr schön zusammengefasst, und wir greifen darauf gerne zurück: „Auch einen Tag nach dem Show-Down zwischen Kanzlerin und Innenminister, zwischen CDU und CSU, fragt sich der politisch interessierte Teil der Bevölkerung: ,War was?‘ Denn nach all dem Hype um Koalitionsbruch, Neuwahlen, Merkel-Dämmerung oder Auseinanderbrechen der Union war das Ergebnis mehr als dürftig. Anders gesprochen: Der Berg kreißte und gebar einen Zeitaufschub. Von zwei Wochen. Was danach kommt, dürfte absehbar sein. Nämlich nichts.

Denn niemand kann ernsthaft glauben, dass es nun kurzfristig eine ,Europäische Lösung‘ geben wird, nachdem dies schon die letzten zwei bis drei Jahre vergeblich versucht wurde. Und nachdem es in diversen europäischen Ländern zu gravierenden Veränderungen der politischen Landschaft gekommen ist. Veränderungen, die Akteure an die Schalthebel gebracht haben, die genug haben von ,Europäischen Lösungen‘, bei denen außer Gipfeln mit Gruppenbildern und abgesperrten Innenstädten nichts Zählbares herauskommt.

Für die Bayernpartei ist dies ohnehin nur Schmierentheater und Schaufensterpolitik; ein verzweifelter Versuch der CSU bei den Landtagswahlen im Herbst irgendwie die absolute Mehrheit zu retten. Denn das, was aus dem ,Masterplan‘ bisher nach außen gedrungen ist, ist dünn. So sollen Personen, die mit einer Einreisesperre belegt sind, am Grenzübertritt gehindert werden. Und so wird dann aus etwas Banalem und Selbstverständlichem eine Seehofersche Heldentat. Allein daran erkennt man den völlig maroden Zustand dieser Republik. Ein Zustand übrigens, an dem die CSU maßgeblichen Anteil hat. Denn sie war die letzten 13 Jahre an jeder Bundesregierung beteiligt.

Entsprechend auch der Kommentar von Florian Weber, Spitzenkandidat der Bayernpartei zur anstehenden Landtagswahl: ,Das Ganze erinnert doch stark an Showkämpfe im Profi-Wrestling. Da wird ein Riesen-Buhei gemacht, die Akteure beschimpfen sich in der Öffentlichkeit, dabei steht der Gewinner fest und niemand tut dem anderen ernsthaft weh. Leider steht bei dieser Konstellation auch der Verlierer fest und das ist die bayerische Bevölkerung. Mit dieser rückgratlosen CSU wird es die längst überfällige Wende zum Besseren nicht geben.“

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Eine Antwort zu Der Elefant steht schon im Zimmer

  1. Wutbürger1 schreibt:

    Ich will endlich den Kaiser wieder haben. Über diesen völlig rückgratlosen Politikdarstellern muss einer mit der Peitsche stehen, der sie in die der Nation dienende Richtung antreibt!

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