Bye, bye Lügenpresse: Der SPIEGEL zerbricht

Er war laut Gründer Rudolf Augstein das „Sturmgeschütz der Demokratie“. Die „Spiegel-Affäre“ erschütterte die junge westdeutsche Republik. 70 Jahre nach seiner Gründung ist das Magazin, wie es selbst einräumt, an einem „Tiefpunkt“ angekommen. Wir sagen es deutlicher: Der Spiegel ist am Ende. Es ist vorbei. Tschüs.

Dutzende von tragenden Heftgeschichten, verfasst von einem 33-jährigen Milchbub namens Claas Relotius, entpuppten sich als komplette oder teilweise Fälschungen. Der Begriff „Fake News“ ist damit endlich da angekommen, wo er hingehört: Bei der Systempresse. „Fake News“ gibt es nicht nur im Internet, sondern auch der deutsche Blätterwald ist offensichtlich voll davon, wenn man sieht, in wie vielen Lügenpresse-Organen Märchen von Relotius als Tatsachenschilderungen abgedruckt wurden.

Spiegel-Chefredakteure und viele andere Systemschreiber vergießen jetzt Tränen und können sich nicht erklären, wie solche Fälschungen passieren konnten. All diese Qualitätsjournalisten sollten sich den Spiegel (aber einen echten) vorhalten und sich die Frage stellen, ob der kleine Claas nicht ihre Einschätzungen, Gefühle und Stimmungen bedient hat, indem er geschrieben hat von der bösen Welt mit ihren Schwerverbrechern Donald Trump und Wladimir Putin, von konservativen Gesellschaften, die Abtreibungen verhindern, Flüchtlinge an schwer befestigten Grenzen jagen, Plastikmüll ins Meer schmeißen, den Klimawandel nicht sehen wollen und von einer US-Justiz, die arme Moslems quält. Das ist das geschlossene Weltbild einer deutschen Qualitätsjournalisten-Kaste – angefangen von der Prantl-Prawda in München über die Berliner Systemknechte in den Newsrooms bis zu den Hamburger Medien von Spiegel, Stern und Zeit (und natürlich den Staatsfernseh- und Staatsradiosendern). Relotius hat ihnen doch nur genau das geliefert, was sie haben wollten; und sie haben die Texte ungeprüft genommen, weil die Welt in Augen dieser Gutmenschen-Redakteure nur so sein kann, wie sie nach den Vorstellungen ihrer linksgrünen Gedankenwelt, die Relotius so wunderbar beschreiben konnte, sein soll.

Der deutsche Journalismus hat gerade für einen kleinen Moment Kontakt mit der Realität bekommen. Das tut Leuten weh, die im geschlossenen System des politisch-medialen Komplexes leben, der einer indischen Kaste ähnlich ist. Aber es ist zu spät. Der deutsche Journalismus ist endgültig am Ende; seine letzten Jahre wird er als Propaganda-Instrument des Merkel-Regimes dahinvegetieren, bis auch dieses fällt – entweder durch einen Aufstand des Volkes oder durch einen Krieg in Europa.

Sie haben Relotius unzählige Preise für Journalismus umgehangen. Wir verleihen ihm auch einen Preis: Den Karl-Eduard-von-Schnitzler-Preis für Qualitätsjournalismus.

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2 Antworten zu Bye, bye Lügenpresse: Der SPIEGEL zerbricht

  1. ansicht768643 schreibt:

    Was tust Du dem Karl-Eduard an!? Dieser wußte und hat es nie verhehlt, daß er sich zur Marionette der Staatsdoktrin gemacht hat. Jene vollbringen ihre journalitischen Glanzstücke im Namen des (staats-)unabhängigen Journalismus. *grübel*

    • dentix07 schreibt:

      Warum, paßt doch sogar ausgezeichnet, denn: „Von Schnitzler als Dokumentarfilmer
      Neben seiner Fernsehtätigkeit drehte von Schnitzler auch zahlreiche Dokumentarfilme. Bei einigen Werken wurde in einer Untersuchung von Medienwissenschaftlern der Universität Leipzig nachgewiesen, dass von Schnitzler seine angeblich tatsachenuntermauerten Thesen mit manipuliertem bzw. nachgestelltem Filmmaterial „bewies“. “ Quelle: Wikipedia
      C. Relotius, ein gelehriger Enkel! (Einer von vielen!)

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